Tierschutz

Hummer dürfen nur noch betäubt in kochendes Wasser

Ab 1. März dürfen die Tiere in der Schweiz nicht mehr bei Bewusstsein in den Kochtopf kommen. Tierschützer hatten die Maßnahme seit langem gefordert.

Freitag, 12.01.2018, 10:00 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Zwei Hummer auf Eis vor einer Zitrone, Paprika und Trauben

In der Schweiz soll der Tod für Hummer künftig schmerzloser erfolgen. (© Pixabay)

Hummer dürfen in Schweizer Restaurants ab 1. März nicht mehr unbetäubt in kochendes Wasser geworfen werden. Sie müssen vor ihrer Zubereitung betäubt werden, beschloss die Regierung dieser Tage, berichtete die Tageszeitung „Der Standard“ jüngst. Möglich sei das etwa durch Elektroschocks. Tierschützer und Wissenschafter gehen davon aus, dass Hummer und andere Krustentiere hochentwickelte Nervensysteme besitzen – und deswegen Qualen erleiden, wenn sie lebendig in kochendes Wasser geworfen werden, wie es in der Spitzengastronomie üblich ist.

Künftig dürfen lebende Hummer in der Schweiz auch nicht mehr auf Eis oder in eiskaltem Wasser transportiert werden. Die Schweizer Regierung beschloss zu diesem Thema eine ganze Reihe von Maßnahmen für einen besseren Tierschutz. (Standard/CK)

 

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