Kriminalität

Drogendeals: Burger-King-Mitarbeiter verkaufte Gras statt Pommes

Das Codewort bei der Bestellung lautete: „extra knusprige Fritten“. Ein Mitarbeiter der Fastfood-Kette Burger King verkaufte in New Hampshire „grünen Shit“ anstatt Pommes rot weiß.

Montag, 30.01.2017, 11:45 Uhr, Autor: Felix Lauther
Burger King Schild an Straße

In dieser Burger-King-Filiale in der US-Kleinstadt Epping in New Hamshire verkaufte ein Mitarbeiter Marihuana an Gäste. (© Google Street View)

Immer wenn „Nasty Boy“ seinen Dienst an der Fritteuse der Fastfood-Filiale von Burger King antrat, freuten sich nicht nur Fans von knusprigen Pommes Frites. In der US-Kleinstadt Epping im Bundesstaat New Hampshire dealte Garret N., szenekundig als „Nasty Boy“ bekannt, mit Marihuana – und das während seiner Dienstzeit als Service-Mitarbeiter der Burger-King-Filiale. Wer bei seiner Drive-In-Bestellung „Pommes extra kross“ verlangte, der bekam Marihuana dazu. Den Stoff übergab Garret N., fein säuberlich vom restlichen Essen getrennt, in einem leeren Kaffeebecher. Das berichtet die Zeitung „The Portsmouth Herald“ auf ihrer Internetseite. Eine Kollegin von „Nasty Boy“ soll als Komplizin geholfen haben, die Drogengeschäfte unbemerkt von der Filialleitung abzuwickeln. Pech für die beiden, denn New Hampshire hat im Gegensatz zu einigen anderen Bundesstaaten wie Oregon oder Kalifornien die Legalisierung von Marihuana abgelehnt, wie vice.vom schreibt. Beiden Angestellten droht nun eine saftige Strafe. Zunächst sind sie aber gegen eine Kaution von 2.500 US-Dollar freigelassen worden. (spiegel.de / vice.com / FL)

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