Corona-Hilfen

Dehoga Rheinland-Pfalz will auf weitere Klagen verzichten

Nachdem der Bund ein überarbeitetes Lockdown-Unterstützungspaket für betroffene Betriebe vorgelegt hat, will der Dehoga Rheinland-Pfalz von weiteren juristischen Klagen absehen.

Freitag, 06.11.2020, 10:29 Uhr, Autor: Thomas Hack
Gereon Haumann

Gereon Haumann, der Vorsitzende des Dehoga-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, möchte auf erneute Klagen gegen den Lockdown verzichten. (©picture alliance / dpa | Fredrik von Erichsen)

Wie der SWR berichtet, hat der Dehoga Rheinland-Pfalz seine Mitgliedsbetriebe dazu aufgerufen, von juristischen Klagen gegen die erneuten Corona-Maßnahmen abzusehen. Der hauptsächliche Grund für diese Entscheidung sei das nachgebesserte Hilfsangebot der Bundesregierung, welches für den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband des Landes akzeptabel wäre.

Betriebe erhalten 75 Prozent des November-Umsatzes 2019

Ursprünglich hatten fünf Gastgeber in Rheinland-Pfalz beschlossen, gegen die erneuten Schließungen vor Gericht zu ziehen. Der Vorsitzende des Dehoga-Landesverbands, Gereon Haumann, habe auf eine Anfrage des SWR bestätigt, dass das neue Angebot des Bundes auf Akzeptanz in der Branche gestoßen sei. Die neuen Regelungen sehen unter anderem vor, dass die betroffnen Betriebe eine Entschädigung von 75 Prozent ihres November-Umsatzes aus dem Vorjahr erhalten (swr.de/TH)

 

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