Wohnungsvermittlungen

Verschärfte Regeln für Airbnb beschlossen

Zunehmender Wohnraummangel und Schädigung der Hotelleriebranche sind nur zwei der negativen Auswirkungen von Vermietungsplattformen wie Airbnb. Jetzt greift man in Österreich zu härteren Maßnahmen. 

Freitag, 24.01.2020, 10:33 Uhr, Autor: Thomas Hack
Das Airbnb-Logo an einer Hüttenwand

Auch Österreich hat ein massives Airbnb-Problem. Doch jetzt werden verschärfte Maßnahmen ergriffen. (© picture alliance/imageBROKER/fottoo/stock.adobe.com)

In zahlreichen Städten wird derzeitig ein Kampf für mehr Wohnraum ausgetragen und darüber diskutiert, wie man Wohnungsvermittler wie Airbnb in die Grenzen weisen kann. Jetzt hat Deutschlands Nachbarland Österreich einen Durchbruch erzielt: Wie der Donaukurier berichtet, müssen Tiroler Vermieter, die ihre Apartments über derartige Internetplattformen Kurzzeitgässten anbieten, ab März 2020 eine Bewilligung der Baubehörde beantragen – also quasi vom Bürgermeister. Dem ORF zufolge soll diese Regelung im Februar vom Landtag beschlossen werden. Dass diese neue Rechtslage notwendig geworden ist, zeigt die Tatsache, dass bisherige Regelungen nur sehr spärlich fruchten: Ab Anfang des Jahres sollten die weitervermieteten Apartments eigentlich dem Tourismusverband gemeldet werden. Doch alleine in Innsbruck gehe man von rund 340 nicht ordnungsgemäß registrierten Wohnungen aus. (donaukurier.de/TH)

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