Corona-Hilfen

Tim Mälzer: „Langsam wird die Luft eng“

Der Gastronom und TV-Koch Tim Mälzer geht mit der deutschen Corona-Politik ins Gericht: Hinsichtlich der ständig angekündigten Hilfspakete sollten nun endlich Taten folgen.

Freitag, 08.01.2021, 09:23 Uhr, Autor: Thomas Hack
Tim Mälzer

TV-Koch Tim Mälzer übt harsche Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung. (©picture alliance/dpa | Christian Charisius)

Auch die Promi-Größen der Branche ärgern sich mehr und mehr über die Corona-Politik der Bundesregierung. So etwa zeigt sich Fernseh-Koch Tim Mälzer zunehmend darüber verstimmt, dass der größte Teil der Corona-Hilfen für die Gastronomie immer noch nicht bei den Leidtragenden angekommen ist. „Die Konten sind inzwischen geräumt. Die Rücklagen sind verbraucht“, ließ Mälzer dieser Tage dazu verlauten. Ihm zufolge sei es nun wirklich an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen, denn von den großen Unterstützungspaketen sei in der Gastronomie und im Veranstaltungsbereich bisher relativ wenig angekommen.

„Hilfsgelder nur ein Bruchteil des entstandenen Schadens“

Mälzer lässt sich bei seiner Kritik auch durchaus in die eigenen Karten blicken: Wie er sagt, habe er selbst eine Vorauszahlung von 10.000 Euro bekommen und ein Förderpaket für einen Frankfurter Betrieb, was aber nur ein Bruchteil dessen sei, was wirklich an wirtschaftlichem Schaden verursacht werde. „So langsam wird die Luft wirklich, wirklich eng“, fasst Tim Mälzer seine Kritikpunkte mit einem einzigen treffenden Satz schließlich zusammen.  (lno/TH)

 

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