Wohnungsvermittlungen

SPD-Politiker fordert Meldepflicht für Airbnb

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel fordert eine Meldepflicht für Ferienportale wie Airbnb. Damit will er der Zweckentfremdung von Wohnungen Einhalt gebieten. 

Montag, 20.01.2020, 11:15 Uhr, Autor: Thomas Hack
Das Logo von Airbnb

Ein neuer Vorstoß gegen Wohnungsvermittler wie Airbnb: Hat der Plattformbetreiber zukünftig eine Auskunftspflicht gegenüber den Kommunen? (© picture alliance/NurPhoto)

Der Kampf der deutschen Städte gegen den Wohnraummangel und die Zweckentfremdung von Apartments geht weiter: Dem Kölner Stadtanzeiger zufolge hat sich Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel für eine Meldepflicht für Wohnungsvermittler wie Airbnb ausgesprochen. Der SPD-Politiker fordere im Konkreten eine Auskunftspflicht der Portalbetreiber gegenüber den Städten. Diese sollen zukünftig den Kommunen Auskunft darüber geben, wie oft und wie lange ein bestimmtes Apartment an Kurzzeitgäste vermietet wurde.

„Aufwendige Bürokratie und nachbarliches Denunziantentum“

 „Nur dann wird es möglich sein, mit vertretbarem Aufwand der Zweckentfremdung von Wohnraum Einhalt zu gebieten”, ließ Geisel dazu verlauten. Die Zweckentfremdung von Wohnraum verschärfe ihm zufolge vor allem in den großen Metropolen die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Laut Geisel sei bislang das Problem ohne „aufwendige Bürokratie und nachbarliches Denunziantentum“ nicht zu lösen. (ksta.de/TH)

 

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