Finanzhilfen

SPD fordert Rettungsschirm für Gastgewerbe

Im Freistaat Bayern wächst der Druck auf die Regierung: Die Landtags-SPD fordert mehr Perspektiven und Hilfsgelder für die Gastronomie- und Hotelleriebranche.

Sonntag, 03.05.2020, 09:58 Uhr, Autor: Thomas Hack
ein geschlossenes Restaurant

Die bayerische Landtags-SPD fordert mehr Unterstützung für Gastronomie und Hotellerie. (©Natalia/stock.adobe.com)

Die bayerische Landtags-SPD macht Druck für eine Beendigung des Lockdowns des Gastgewerbes im Freistaat. Wie die Sozialdemokraten verlauten ließen, plädierten sie für eine schrittweise Öffnung von Restaurants, Cafés, Ferienwohnungen und Pensionen ab Mitte Mai. Nötig seien verbindliche und klare Perspektiven für eine vorsichtige Normalisierung, sagten die wirtschaftspolitische Sprecherin Annette Karl und die tourismuspolitische Sprecherin Martina Fehlner.

„Bisherige Hilfsmaßnahmen reichen nicht aus!“

Die SPD-Politikerinnen fordern auch einen eigenen bayerischen Rettungsschirm für die Branche, in der derzeit ein Drittel aller Betriebe in ihrer Existenz akut bedroht sei. Bisherige Hilfsmaßnahmen reichten nicht aus, um Insolvenzen zu verhindern. Wichtig sei dabei, dass staatliche Hilfen nicht zurückgezahlt werden müssen. Zur Forderung nach einer schrittweisen Öffnung sagte Karl: „Ich bin überzeugt, dass es gelingen kann, mit entsprechenden Hygienekonzepten und ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen ein Ansteckungsrisiko weitestgehend zu minimieren.“ Wenig problematisch sei aus ihrer Sicht der Betrieb von Ferienhausvermietungen und Pensionen. (lby/TH)

 

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