Corona-Hilfen

Saarland unterstützt Gastgewerbe mit drei Millionen Euro

Vor allem das Gastgewerbe hat unter den Folgen der Corona-Pandemie zu leiden . Das Saarland will nun mit einem neuen Förderprogramm und drei Millionen Euro durch die Krise helfen.

Freitag, 25.09.2020, 08:49 Uhr, Autor: Thomas Hack
Geld vor ei9nem Corona-Schild

Im Saarland dürfen sich angeschlagene Gastgeber nun auf ein neues Hilfspaket der Landesregierung freuen. (©bluedesign/stock.adobe.com)

Hilfe für gebeutelte Gastronomen: Das Saarland hat ein Unterstützungspaket für das  krisengeschüttelte Gastgewerbe geschnürt. Mit drei Millionen Euro soll insbesondere kleinen und mittleren Hotel- und Gastronomiebetrieben neue Hoffnung gegeben und Investitionen ermöglicht werden, wie Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger dieser Tage verlauten ließ. Die Betriebe des Gastgewerbes bräuchten in dieser Zeit ganz besondere Unterstützung. Ihnen wolle man helfen „und gleichzeitig einen Anreiz dafür schaffen, Unterkünfte und Gaststätten moderner und attraktiver zu machen.“. Gefördert werden Modernisierungsmaßnahmen sowie die Erweiterung der Betriebe durch Schaffung weiterer Übernachtungsmöglichkeiten – unter der Voraussetzung, dass 30 Prozent der Kosten in den Bereichen Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung aufgewendet werden. Die Investition müsse mindestens 20 000 Euro netto betragen, wovon jeweils die Hälfte durch den Antragsteller getragen werden muss. Die maximal förderfähige Investitionssumme liege bei 200 000 Euro netto.

Hilfsprogramm als große Chance

„Das Konjunkturprogramm kommt genau zur rechten Zeit“, kommentierte dazu Michael Buchna,  der Präsident des Dehoga Saarland. Gerade jetzt vor dem Herbst fragten sich Gastronomen und Hoteliers, wie sie durch die kalte und feuchte Jahreszeit kommen und gleichzeitig die Weichen für das nächste Jahr stellen. Die Corona-Pandemie werde dann das Reise-, Ausgeh- und Freizeitverhalten weiter beeinflussen. „Digitalisierung, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit sind Themen, an denen man als Unternehmer nicht vorbeikommt“, so Buchna. Das Programm biete seiner Ansicht nach die große Chance, ohnehin notwendige Erweiterungs- oder Modernisierungsmaßnahmen im Betrieb mit diesen Grundsätzen zu vereinen. (lrs/TH)

 

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