Wirtschaftshilfen Bayern

„Müssen jetzt ihre Existenz sichern“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert mehr Hilfe für Bars, Clubs und Diskotheken. Diese seien für die Attraktivität der Innenstädte und Tourismusregionen wichtig.

Montag, 03.01.2022, 15:36 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Hubert Aiwanger

Aiwanger fordert mehr Hilfe für Bars, Clubs und Diskotheken. (Foto: © picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat vom Bund mehr finanzielle Unterstützung für die Betreiber von Bars, Clubs und Diskotheken gefordert. Sie müssten bei den Überbrückungshilfen Schaustellern und Marktkaufleuten gleichgestellt werden, so Bayerns Wirtschaftsminister. Er gehe davon aus, „dass sich aktuell mehrere hundert Betreiber von Clubs, Bars und Diskotheken in Bayern aufgrund der Dauerschließung in akuter Existenznot befinden und bald das Handtuch werfen, wenn sie nicht besser unterstützt werden“. Gerade für die Attraktivität der Innenstädte und der Tourismusregionen seien diese Betriebe wichtig. „Deshalb müssen wir jetzt ihre Existenz sichern.“

Im Kampf gegen die Corona-Ausbreitung sind im Freistaat derzeit Clubs, Diskotheken und Kneipen komplett geschlossen. Schausteller und Marktkaufleute erhalten vom Bund einen verbesserten Eigenkapitalzuschuss von 50 Prozent.

(dpa/NZ)

 

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