Corona-Politik

Mecklenburg-Vorpommern streicht 3G-Regel in Gastronomie

Mecklenburg-Vorpommern verzichtet ab dem 14. April auf die 3G-Regel in Gaststätten. Nur wenige Tage nach der Erklärung des ganzen Bundeslandes zum Corona-Hotspot lockert die Regierung die ersten Maßnahmen. Die Branche hatte Druck gemacht.

Dienstag, 05.04.2022, 14:06 Uhr, Autor: Martina Kalus
Mit Blick auf das bevorstehende Osterfest hatte das Gastgewerbe in MV Druck gemacht, auf 3G zu verzichten. (Foto: © marog-pixcells/stock.adobe.com)

Mit Blick auf das bevorstehende Osterfest hatte das Gastgewerbe in MV Druck gemacht, auf 3G zu verzichten. (Foto: © marog-pixcells/stock.adobe.com)

Von Gründonnerstag an fällt die 3G-Regel in der Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern. Urlauber, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen jedoch weiterhin einen Negativtest bei der Anreise vorlegen, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag in Schwerin nach einer Kabinettssitzung sagte. Mit Blick auf das bevorstehende Osterfest hatte das Gastgewerbe Druck gemacht, auf 3G (geimpft, genesen, getestet) zu verzichten.

Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg hatten sich als einzige Bundesländer zu Corona-Hotspots erklärt, um die zuletzt geltenden Schutzmaßnahmen verlängern zu können. In Mecklenburg-Vorpommern gilt die neue Verordnung bis zum 27. April, FDP und AfD haben juristische Schritte dagegen angekündigt.

In allen anderen Bundesländern gibt es seit dem Wochenende zum Beispiel keine flächendeckende Maskenpflicht mehr im Einzelhandel und kein 3G mehr in Restaurants und Hotels.

(dpa/MK)

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