Lockerungen

Clubs und Kneipen setzen auf bessere Zeiten

Kneipen und Clubs hoffen mit den Corona-Lockerungen in der Gastronomie an diesem Freitag auf bessere Zeiten. Für sie ist es die erste Öffnung seit Monaten.

Dienstag, 01.03.2022, 10:34 Uhr, Autor: Martina Kalus
Ausgehen, Tanzen, Feiern: In der Corona-Pandemie war das lange kaum möglich. (Foto: © bernardbodo/stock.adobe.com)

Ausgehen, Tanzen, Feiern: In der Corona-Pandemie war das lange kaum möglich. (Foto: © bernardbodo/stock.adobe.com)

„In Kneipen, Bars und Clubs waren die Umsatzeinbrüche noch heftiger als in der Gastronomie insgesamt“, sagte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, der Deutschen Presse-Agentur. „Die Getränke-Gastronomie verspricht sich jetzt viel von den Lockerungen auf 3G.“ Auch bei Clubs sei die Freude groß, dass sie endlich weiter machen dürften. „Sie waren ja im vergangenen Jahr teilweise nur kurz offen.“

Ab diesem Freitag soll der Zugang zu Gastronomie und Hotellerie nicht nur für Geimpfte und Genesene, sondern auch mit einem negativen Test (3G) möglich sein. Diskotheken und Clubs sollen für Genesene und Geimpfte mit Test oder dritter Impfung (2G plus) öffnen dürfen – für sie ist es die erste Öffnung überhaupt seit Monaten.

Optimismus spürbar

„Viele in der Branche sind total euphorisch, dass es endlich weiter geht“, sagt Pamela Schobeß, politische Sprecherin des Verbands der Musikspielstätten in Deutschland (LiveKomm). Sie ist zuversichtlich, dass die Clubs in vielen Bundesländern unter guten Bedingungen wieder Konzerte und Clubnächte veranstalten dürfen. „Es ist wichtig, dass wir ohne Kapazitätsbeschränkung, ohne Maske und Abstandsregeln öffnen können.“ Gäste seien offen für Antigen-Tests.

Jedoch trübt der Krieg in der Ukraine die Stimmung. „Niemandem kann jetzt nach Feiern zumute sein“, sagt Schobeß. „Aber vielleicht ist es gut, dass wir gerade jetzt unsere Räume für Gemeinschaften zur Verfügung stellen können. Dass wir zusammenkommen können und mit unserer Erschütterung, unserer Angst und auch unserer Wut nicht allein sind.“

(dpa/MK)

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