2G-Regel

Werden Kosten für Kontrollen künftig ausgeglichen?

Können die Kosten, die durch die Kontrolle der 2G-Nachweise entstehen, bald über die Überbrückungshilfe abgerechnet werden? Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey will diese Möglichkeit bei der nächsten Bund-Länder-Runde zur Sprache bringen.

Mittwoch, 05.01.2022, 12:41 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Franziska Giffey

Giffey will bei MPK über Zusatzkosten für 2G-Kontrollen sprechen. (Foto: © picture alliance/dpa | Jörg Carstensen)

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) will beim für Freitag geplanten Bund-Länder-Treffen besprechen, welche Möglichkeiten es gibt, zusätzliche Kosten für die Kontrolle der 2G-Regel auszugleichen. „Wir wissen ja, dass viele Bereiche, viele Branchen, die jetzt offen bleiben, ob das der Einzelhandel ist, die Gastronomie oder andere, durch die Kontrollen bei 2G natürlich zusätzliche Belastungen haben“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz nach einer Sitzung des Berliner Senats.

„Ich finde das eine sehr legitime Frage“

Nach der 2G-Regel haben nur noch vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt zum Beispiel zu Restaurants und zu vielen Geschäfte. Das Personal, das an den Eingangsbereichen entsprechend kontrolliere, verursache zusätzliche Kosten, sagte Giffey. „Das ist eine konkrete Frage, die aus der Berliner Wirtschaft uns mitgegeben worden ist, inwieweit diese Kosten, die für den erhöhten Kontrollaufwand entstehen, bei den Überbrückungshilfen, bei den Fixkosten berücksichtigt werden können“, sagte die SPD-Politikerin. „Ich finde das eine sehr legitime Frage.“

(dpa/NZ)

 

Zurück zur Startseite

Weitere Themen