Corona-Politik

Hotellerie wünscht mehr Planungssicherheit

Bei einer Podiumsdiskussion mit zahlreichen Hoteldirektoren wurde deutlich: Hoteliers geht es keineswegs nur um Entschädigungen, sondern vor allem auch um die Planbarkeit der Zukunft.

Donnerstag, 03.12.2020, 08:22 Uhr, Autor: Thomas Hack
Eine Rezeption in einem Hotel

Nicht nur finanzielle Mittel sind derzeitig für Hoteliers wichtig, sondern auch eine klare Linie für die Zukunft.(©Halfpoint/stock.adobe.com)

Die Beherbergungsbranche fordert von der Politik mehr Planungssicherheit. „Es ist sehr wichtig, dass wir Entschädigungen bekommen. Aber es ist mindestens genauso wichtig, dass wir in die Zukunft sehen“, ließ etwa Ingo C. Peters, Direktor des Hamburger Hotels Vier Jahreszeiten, dieser Tage bei einer Online-Podiumsdiskussion dazu verlauten. Er wünsche sich, dass die Regierung den Bürgern eine Eigenverantwortung zuweise, damit man wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren könne.

„Wieder zu einer Art Normalität kommen“

„Irgendwann muss man den Bürgern sagen: Wir haben jetzt alle möglichen Maßnahmen, und dann kann jeder für sich selber entscheiden, was tut er: Geht er zum Fußballspiel oder sagt er: ich schaue mir das Spiel lieber vom Fernseher aus an, weil ich älter bin und eine Risikogruppe bin“, so Peters. „Wir müssen wieder zu einer Art Normalität kommen, dass die Leute reisen dürfen anstatt von einem Lockdown zum nächsten zu gehen.“ An der Podiumsdiskussion nahmen zahlreiche Hoteldirektoren aus ganz Deutschland teil.  (lno/TH)

 

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