Berlin

Gelber Impfpass nicht mehr voll anerkannt

In Berliner Restaurants, Bars und Clubs muss ein Immunitätsnachweis gegen das Corona-Virus vorgezeigt werden. Wo die 2G-Regelung gilt, darf der gelbe Impfpass nach Beschluss des Berliner Senats nicht länger akzeptiert werden.

Montag, 27.09.2021, 09:37 Uhr, Autor: Martina Kalus
Impfzertifikat als QR-Code auf dem Smartphone

Statt dem gelben Impfpass, muss künftig ein maschinenlesbarer QR-Code vorgelegt werden. (Foto: © curtbauer/stock.adobe.com)

Der gelbe Impfpass wird in der neuen Berliner 2G-Regelung nicht länger anerkannt. Stattdessen müssen sich Gastronomen und Betreiber einen maschinenlesbaren QR-Code vorlegen lassen, der mit der CovPassCheck-App gelesen werden kann. Diese Codes werden direkt vor Ort in der Apotheke ausgestellt und dann entweder in die Corona-Warn-App oder die CovPass-App übertragen. Alternativ wird ein Papierzettel ausgehändigt oder der QR-Code wird als blaue Immunkarte direkt nach Hause geschickt.

Höhere Fälschungssicherheit

Der Entschluss des Berliner Senats ist am gestrigen Sonntag in Kraft getreten. „Man muss kein Smartphone haben, aber zumindest eine Bescheinigung mit einem QR-Code ausgedruckt dabei haben“, sagt Christian Gaebler (SPD), Chef der Senatskanzlei. Der Grund für die Entscheidung aus Berlin soll wohl die höhere Fälschungssicherheit der Nachweise mit dem maschinenlesbaren QR-Code sein. Senatssprecherin Melanie Reinsch diesbezüglich: „Es ist eine leichtere Kontrollmöglichkeit, auch damit Menschen nicht mehr mit gefälschten Dokumenten in Lokalitäten kommen können.“

(ots/APO Pharma Immun/MK)

 

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