Thüringen

Forderungen nach 2G werden lauter

Die Thüringer CDU-Landtagsfraktion will das „2G plus“-Modell in der Corona-Verordnung verankern. Auch der beratende wissenschaftliche Beirat sieht darin den richtigen Weg.

Dienstag, 21.09.2021, 14:36 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Schild: Zugang nur nach 2G-Regel

Freiheiten für Geimpfte, Einschränkungen für Ungeimpfte – die Thüringer CDU-Landtagsfraktion fordert die „2G plus“-Regel für die Thüringer Gastronomie. (Foto: © Bihlmayerfotografie – stock.adobe.com)

Die Thüringer CDU-Landtagsfraktion und der die Landesregierung beratende wissenschaftliche Beirat haben die Einführung eines 2G-Modells für Thüringen gefordert. Das Kabinett müsse Klarheit schaffen und sollte in der Corona-Verordnung „2G plus für Gastronomen und Veranstaltungen verankern“, forderte Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt. Er plädierte dafür, dass auch ungeimpfte Kinder Zutritt zum Beispiel zu Restaurants bekommen. „Es müssen Regelungen für diejenigen Personen gefunden werden, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.“ Zudem müssten auch ungeimpfte, aber getestete Bürger „im Rahmen des 2G-plus-Modells Möglichkeiten haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen“.

Abstandregeln und Höchstteilnehmerzahlen sollen entfallen

„Nur im Bereich existenzieller Daseinsvorsorge (Einkaufen, ÖPNV etc.) sollte es bei der unbeschränkten Zugangsmöglichkeit bzw. der 3G-Regelung bleiben“, teilte der wissenschaftliche Beirat zudem mit. Außerhalb dieser Bereiche sollten die Veranstalter oder Restaurantbetreiber wählen können, ob sie den Zugang auf Geimpfte und Genesene beschränken oder ihn auch für Getestete öffnen. Nach dem Dafürhalten des Beirates sollten für Geimpfte und Genesene dann jedoch größtmögliche Freiheiten gelte: „Das gilt insbesondere für Abstandsregelungen und Höchstteilnehmerzahlen.“

(dpa/NZ)

 

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