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FDP-Vize kritisiert Umsetzung der Überbrückungshilfen

Nach einer Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion beim Wirtschaftsministerium ist deutlich geworden, dass die Überbrückungsgelder des Bundes offensichtlich viel zu langsam fließen.

Mittwoch, 04.11.2020, 14:12 Uhr, Autor: Thomas Hack
Michael Theurer

Michael Theurer (FDP) kritisiert den nur mäßigen Abfluss von finanziellen Mitteln für klein- und mittelständische Betriebe. (© picture alliance/dpa | Felix Kästle)

Wie die Tagesschau unter Berufung auf die Augsburger Allgemeine berichtet, fließen die Überbrückungsgelder des Bundes offensichtlich nur sehr unzureichend. Dem Bericht zufolge seien bis Oktober von rund 25 Milliarden Euro an staatlichen Finanzhilfen für kleine und mittlere Betriebe bisher weniger als eine Milliarde Euro zu den Empfängern geflossen. Dies soll aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervorgegangen sein. Insgesamt seien 92.861 von 128.714 Anträgen bewilligt worden.

Kritik am geringen Finanzmittelabfluss

Insbesondere der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer soll den mäßigen Abluss der Mittel kritisiert haben und diesen vor allem auf Hürden bei der Antragstellung zurückgeführt haben. „Das verstärkt den vorherrschenden Eindruck: Bei den Großen kommt der Bundesadler, bei den Kleinen der Pleitegeier“, so Theurer laut der Augsburger Allgemeinen. (tagesschau.de/augsburger-allgemeine.de/TH)

 

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