Corona-Pandemie

Erleichterungen der Kurzarbeit erneut verlängert

Um Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen zu entlasten, die von den erneuten Verschärfungen betroffen sind, wurde die Möglichkeit zum erleichterten Zugang und zur Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld erneut verlängert. Diese gelten nun bis Ende März.

Donnerstag, 25.11.2021, 14:42 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Antrag auf Kurzarbeit und ein Stempel mit der Aufschrift "Genehmigt"

Die Erleichterungen bei der Kurzarbeit wurden erneut verlängert. Sie gelten nun bis 31. März 2022. (Foto: © Wolfilser – stock.adobe.com)

Aufgrund der derzeitigen Corona-Lage wurden sowohl die Erleichterungen der Kurzarbeit als auch die Bezugsdauer um weitere drei Monate bis zum 31. März 2022 verlängert. Die bisherige vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge wird dabei auf die Hälfte reduziert.

Die einzelnen Punkte der Verordnung

Die Voraussetzungen für den Zugang zum Kurzarbeitergeld bleiben weiterhin bis zum 31. März 2022 herabgesetzt:

  • Die Zahl der Beschäftigten, die im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sein müssen, bleibt von mindestens einem Drittel auf mindestens 10 Prozent abgesenkt und
  • auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor der Gewährung von konjunkturellem Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld wird weiter vollständig verzichtet.
  • Der Zugang für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer zum Kurzarbeitergeld bleibt bis zum 31. März 2022 eröffnet.

Den Arbeitgebern werden zudem die von ihnen während der Kurzarbeit allein zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 50 Prozent auf Antrag in pauschalierter Form erstattet. Im Übrigen werden den Arbeitgebern weitere 50 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge erstattet, wenn ihre Beschäftigten während der Kurzarbeit an einer unter bestimmten Voraussetzungen geförderten beruflichen Weiterbildung teilnehmen. Auch können die Lehrgangskosten für diese Weiterbildungen abhängig von der Betriebsgröße ganz oder teilweise erstattet werden. Damit stellen wir sicher, dass Beschäftigungsverhältnisse auch im ersten Quartal 2022 stabilisiert sowie Arbeitslosigkeit und Insolvenzen vermieden werden.

Die Änderungen treten mit Wirkung vom 1. Januar 2022 in Kraft und mit Ablauf des 31. März 2022 außer Kraft.

(BMAS/NZ)

 

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