Corona-Maßnahmen

Drei-Stufen-Plan für Düsseldorfs Amüsierviertel

Um die Düsseldorfer Altstadt nicht zum Corona-Hotspot werden zu lassen, hat der Oberbürgermeister nun einen provisorischen Drei-Stufen-Plan vorgelegt – von Musikverbot bis Schließungen.

Freitag, 10.07.2020, 13:21 Uhr, Autor: Kristina Presser
Panorama Düsseldorf

Mit einem Drei-Stufen-Plan will Düsseldorf die Infektionsrate kontrollieren. (Foto: ©Dancingdice/stock.adobe.com)

Die Stadt Düsseldorf hat einen Drei-Stufen-Plan für das Amüsierviertel beschlossen, damit aus der Altstadt kein weiterer Corona-Hotspot wird. Die Eskalationsstufen greifen, wenn die Werte von 30, 40 und 50 für die Sieben-Tages-Inzidenz überschritten werden, wie Oberbürgermeister Thomas Geisel jetzt mitteilte.

Ab Inzidenzwert 30, das heißt mehr als 30 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen, gilt: Ab Mitternacht ein Musikverbot in den Gaststätten und ein Verweilverbot in bestimmten Bereichen der Altstadt ab 22.00 Uhr. Dann darf außer Haus auch kein Alkohol mehr verkauft werden. Ab Inzidenzwert 40 wird zusätzlich eine Sperrzeit für die Altstadt bis 01.00 Uhr verhängt. Ab Inzidenzwert 50 darf nur noch die Speisegastronomie öffnen. „Düsseldorf ist derzeit von einem kritischen Wert noch weit entfernt“, sagte Geisel. „Wir dürfen in unserer Aufmerksamkeit jetzt nicht nachlassen, damit dies auch so bleibt.“
(dpa/lnw/KP)

 

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