Corona-Krise

Der Lockdown geht in die Verlängerung

Bund und Länder haben beim heutigen Gipfeltreffen eine Verlängerung des Lockdowns bis 7. März beschlossen. Weitreichende Lockerungen stellte die Kanzlerin erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Aussicht.

Mittwoch, 10.02.2021, 20:28 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Geschlossenes Restaurant

Bund und Länder haben den Lockdown bis 7. März verlängert. (Foto: © iStockphoto)

Wann Schulen und Kitas öffnen, entscheiden die Länder für sich, Friseure dürfen bereits ab dem 1. März wieder aufschließen. Die Öffnung von Gastronomie, Hotellerie, aber auch der Eventbrache ist hingegen noch weiter in die Ferne gerückt: Der nächste Öffnungsschritt könne „bei einer stabilen deutschlandweiten 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner durch die Länder erfolgen“, verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Dieser nächste Öffnungsschritt soll die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 Quadratmetern umfassen, die Öffnung von Museen und Galerien sowie die Öffnung der noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe umfassen.“ Für Lockerungen in Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe wollen Bund und Länder erst noch eine „sichere und gerechte Öffnungsstrategie“ weiterentwickeln. Immerhin: Ab heute kann die Überbrückungshilfe III beantragt werden.

Bund und Länder verweisen bei diesen Beschlüssen auf die sich besonders schnell ausbreitenden Virus-Mutationen. Diese erforderten erhebliche zusätzliche Anstrengungen, um die Infektionszahlen wieder zu senken. „Daher müssen die Kontaktbeschränkungen in den nächsten Wochen grundsätzlich beibehalten werden.“ Der nächste Corona-Gipfel ist für den 3. März geplant.

 

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