Thüringen

CDU und Grüne fordern 2G-Optionsmodell auch für Gastronomie

Thüringen plant das 2G-Modell für die Veranstaltungsbranche. CDU und Grüne fordern nun, die Regel auch auf Restaurants, Cafés und Bars auszudehnen, damit die Betriebe von den damit verbundenen Lockerungen profitieren können.

Dienstag, 28.09.2021, 12:18 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Schild an Restauranttür: Zugang nur nach 2G-Regel

Erhalten auch Gastronomen in Thüringen die Möglichkeit, das 2G-Optionsmodell zu nutzen? (Foto: © Bihlmayerfotografie – stock.adobe.com)

Nach Ansicht der Landtagsfraktionen von CDU und Grünen sollten auch in Thüringer Restaurants, Cafés und Bars bestimmte Corona-Beschränkungen wegfallen, wenn dort künftig nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt haben. Auch solche Unternehmen müssten die Möglichkeit erhalten, das sogenannte 2G-Optionsmodell zu nutzen, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Thadäus König während einer Sitzung des Gesundheitsausschusses des Landtages in Erfurt. Die Grünen fordern in einem Positionspapier Vergleichbares. Die Betreiber hätten damit eine langfristige Planbarkeit und müssten keinen erneuten Lockdown fürchten, heißt es in dem Papier.

Bislang ist geplant, dass das 2G-Optionsmodell nicht für die Gastronomie gelten soll – sondern nur für die Veranstaltungsbranche. Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) erklärte allerdings, derzeit laufe noch die Ressortabstimmung zu der neuen Corona-Verordnung, mit der ein solches Modell eingeführt werden soll.

(dpa/NZ)

 

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