Corona-Lockerungen

Erste Gastronomen dürfen wieder Events veranstalten

Gute Nachricht für das Gastgewerbe: Auch das Land Brandenburg hat neue Corona-Lockerungen erlassen. Nicht nur die Sperrstunde ist seit diesem Montag aufgehoben, auch Events dürfen wieder stattfinden.

Montag, 15.06.2020, 11:53 Uhr, Autor: Kristina Presser
Mann sitzt an einem gedeckten Tisch im Restaurant im Rahmen einer Familienfeier

Vor allem Familienfeiern werden nun nachgeholt. (Foto: ©Julia/stock.adobe.com)

Mit diesem Montag kann sich Brandenburgs Gastronomie und Hotellerie über wichtige Lockerungen freuen: So sind unter anderem wieder Feiern und anderen Veranstaltungen erlaubt. Und das zieht bereits positive Konsequenzen nach sich: die Gästeanfragen steigen, wie es aus der Branche heißt. „Die Familienfeiern werden nun nachgeholt“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Brandenburg, Olaf Lücke. Eine Erleichterung sei auch die ab Montag geltende Aufhebung der Sperrstunde in Gaststätten und Kneipen.

Neu in der ab 15. Juni 2020 geltenden Corona-Verordnung ist, laut Lücke, das Führen einer Anwesenheitsliste mit Personendaten der Gäste, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. „Das ist vorher schon von vielen Gastronomen gemacht worden, war aber bisher keine Pflicht“, erklärte der Dehoga-Hauptgeschäftsführer. Zwar dürfe nun wieder gefeiert werden, Abstands- und Hygieneregeln blieben aber weiter bestehen. Das bedeute automatisch weniger Tische und damit weniger Plätze.

Dass zu den bereits gebuchten Feiern und Events nun noch die nachzuholenden Feste kommen, sieht Lücke als Herausforderung für die Branche und für die Gäste. Daher empfiehlt er, frühzeitig zu buchen, sonst könnten in vielen Gaststätten die Terminkalender so voll sein, dass kurzfristige Anfragen nicht bedient würden. Dazu käme eine wegen der Pandemie zu erwartende Belebung des Inlandstourismus: Schon jetzt seien zahlreiche märkische Hotels ausgebucht, berichtet Lücke.

Mehr zu den neuen Corona-Lockerungen in Brandenburg: hier.

(dpa/bb/KP)

 

Zurück zur Startseite

Weitere Themen