Zuschüsse

Bayern stockt Corona-Hilfen für Hotspots auf

In vier besonders von Corona betroffenen Gebieten Bayerns werden vom Freistaat nun die Finanzhilfen aufgestockt. Damit soll insbesondere dem Gastgewerbe unter die Arme gegriffen werden.

Mittwoch, 11.11.2020, 09:50 Uhr, Autor: Thomas Hack
Augsburg

Auch die Stadt Augsburg erhält als bayerischer Corona-Hotspot nun höhere Finanzhilfen vom Staat. (©Manuel Schönfeld/stock.adobe.com)

Bayern stockt in vier Regionen des Freistaats die Corona-Finanzhilfen des Bundes für betroffene Unternehmen auf. Dafür werden bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Das Geld soll an Firmen und Selbstständige fließen, die schon vor dem bundesweiten Teil-Lockdown von regionalen Ausgangsbeschränkungen und ähnlichen Maßnahmen betroffen waren. Konkret geht es um die Landkreise Berchtesgadener Land und Rottal-Inn sowie um die Städte Augsburg und Rosenheim. Dies sei ein wichtiges Zeichen, dass man die Regionen nicht mit ihren Problemen alleine lasse, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach der Kabinettssitzung dieser Tage.

„Wichtige Hilfe für das Gastgewerbe“

Konkret werden die Bundesfinanzhilfen im Berchtesgadener Land um knapp 39 Prozent, im Kreis Rottal-Inn um 16 Prozent und in Augsburg und Rosenheim jeweils um gut 3,5 Prozent aufgestockt. Voraussetzung ist, dass die Firmen schon erfolgreich November-Hilfen des Bundes beantragt haben. Zudem hat das Kabinett beschlossen, Kredit- und Eigenkapitalhilfen insbesondere der LfA Förderbank Bayern bis Ende Juni 2021 zu verlängern. Der Berchtesgadener Landrat Bernhard Kern (CSU) freute sich über die Nachricht: „Insbesondere für unsere Hotellerie und Gastronomie ist diese zusätzliche finanzielle Unterstützung eine ganz wichtige Hilfe.“  (lby/TH)

 

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