Corona-Lockerungen

Bayern-FDP stellt „Freiheitsstrategie“ u.a. für Gastgewerbe auf

Die bayerische FDP fordert einen Stufenplan für Lockdown-Lockerungen und stellt diesbezüglich eine „Freiheitsstrategie 2021“ auf, die auch die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Fokus hat.

Donnerstag, 14.01.2021, 14:24 Uhr, Autor: Thomas Hack
Martin Hagen FDP

Martin Hagen, bayerischer FDP- Fraktionsvorsitzender. (©picture alliance/dpa | Matthias Merz)

Die FDP-Fraktion des Freistastes Bayern hält in einem Papier mit dem Titel „Freiheitsstrategie 2021“ fest, dass mit fortschreitender Durchimpfung der von Corona besonders betroffenen Personengruppen „schrittweise Lockerungen im Bereich der Gastronomie und Hotellerie, des Einzelhandels, der körpernahen Dienstleistungen sowie von Sport und Kultur möglich“ sein werden. Und auch die geltenden Kontaktbeschränkungen könnten dann nach und nach gelockert werden.

Stufenplan ab Februar gefordert

Insgesamt fordert die FDP-Fraktion des Bayerischen Landtags einen Stufenplan aus dem Lockdown, der ab Februar anlaufen soll. Der Partei zufolge müssten als erstes am 1. Februar Kitas und Schulen wieder öffnen, jedenfalls für die jüngeren Jahrgangsstufen, ließ Fraktionschef Martin Hagen dieser Tage dazu verlauten. Es sei „nicht angebracht“, über den 31. Januar hinaus Schulen und Kitas in Bayern geschlossen zu halten. Für ältere Schüler könne Fern- oder Wechselunterricht stattfinden. Fixe Daten für weitere Öffnungen etwa in Gastronomie und Kultur nannte Hagen nicht. Dazu müsse man die weitere Entwicklung der Zahlen abwarten. Grundsätzlich hält die Landtags-FDP immer weitere Lockerungen für möglich, je mehr Menschen insbesondere der vulnerablen Bevölkerungsgruppen nun gegen Corona geimpft sind. (lby/TH)

 

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