Corona-Perspektiven

Augsburg zieht Öffnung der Außengastronomie in Betracht

Die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber will hinsichtlich Lockerungsschritten das Tübinger Corona-Modell übernehmen. Bei negativem Test sollen auch wieder Gastro-Besuche möglich sein.

Dienstag, 23.03.2021, 14:25 Uhr, Autor: Thomas Hack
Eva Weber

Eva Weber (l.), Augsburgs Oberbürgermeisterin, und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern. (©picture alliance/dpa | Stefan Puchner)

Die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) will das Tübinger Modell für mehr Corona-Öffnungsschritte übernehmen. Sie habe deswegen mit Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) telefoniert, schrieb Weber auf ihrer Facebook-Seite. „Wie OB-Kollege Palmer bin auch ich überzeugt, dass wir kreative Lösungen brauchen“, betonte Weber.

„Restaurants können wieder sicher geöffnet werden“

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will mit dem Projekt belegen, dass Restaurants und Theater während der Pandemie wieder sicher geöffnet werden können. Dafür vergibt die Stadt Tübingen nach einen negativen Corona-Test eine Bescheinigung. Dieses sogenannte „Tübinger Tagesticket“ berechtigt zum Besuch von Kultureinrichtungen und Außengastronomie. Weber erklärte, dass Augsburg auf ein solches Modellprojekt vorbereitet sei. Die notwendigen Schnelltests als zentrale Bausteine dafür seien sichergestellt. „Nur ein negativer Test kann eine Rückkehr zur Normalität, einen Besuch von Geschäften, Gastronomie, Theatern, Kinos oder Sportstudios ermöglichen“, erklärte die Rathauschefin.  (lby/TH)

 

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