Finanzielle Unterstützung

Anpassungen bei den Corona-Hilfen

Die Bundesregierung hat die FAQs der Überbrückungshilfe III Plus angepasst. Dadurch können Soloselbstständige nun zwischen Neustart- und Überbrückungshilfe wählen und Reisekonzerne entgangene Provisionen und Margen geltend machen.

Dienstag, 07.09.2021, 13:41 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Hände halten Schild mit der Aufschrift "Überbrückungshilfe" in die Luft

Die Bundesregierung hat sowohl die Überbrückungs- als auch die Neustarthilfe angepasst. (Foto: © HNFOTO – stock.adobe.com)

Die Bundesregierung aktualisiert regelmäßig die FAQs für die Überbrückungshilfe. Dabei kam es nun zu Änderungen der Überbrückungshilfe III Plus. Die wichtigste Änderung für die Reisewirtschaft ist, dass nun auch entgangene Provisionen und Margen für Reisen, mit geplanter Abreise im Förderzeitraum, die aufgrund von Einreiseverboten anderer Staaten nicht durchgeführt werden konnten, geltend gemacht werden können. Dadurch können nicht nur entgangene Provisionen und Margen für Reisen, die aufgrund von Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes nicht durchgeführt werden konnten, bei der Überbrückungshilfe III Plus geltend gemacht werden, sondern auch Reisen in Länder und Regionen, für die zwar keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, aber Einreiseverbote bestehen.

Wechsel zwischen Überbrückungs- und Neustarthilfe

Soloselbständige, die Überbrückungshilfe III beantragt haben, können zudem nach Bewilligung zur Neustarthilfe wechseln – und umgekehrt. Der nachträgliche Wechsel kann bis zum Ende der Antragsfrist und nur in Einzelfällen im Rahmen der Schlussabrechnung durch Stellen eines Erstantrags auf Neustarthilfe  über einen prüfenden Dritten oder als Direktantrag vorgenommen werden.

(BMWI/DRV/NZ)

 

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