Winter 2022

Weihnachtsmärkte sind bereits in Planung

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause sollen in diesem Winter wieder Weihnachtsmärkte in Berlin und Brandenburg stattfinden. Die Vorbereitungen für die Veranstaltungen sind bereits angelaufen.

Dienstag, 27.09.2022, 15:44 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Paar mit Getränke-Häferln an einem Weihnachtsmarkt

Bereits mehr als 15.000 neutrale Tassen sind laut Eberhard Heieck für den Weihnachtsmarkt in Potsdam bestellt. (Foto: © detailblick-foto/stock.adobe.com)

„Wir planen ganz normal, egal welche Nachrichten es gibt“, meint Arnold Bergmann, Veranstalter des Weihnachtsmarktes auf dem Alexanderplatz und der Winterwelt auf dem Potsdamer Platz. Allerdings müssten die Märkte teilweise neu aufgestellt werden:

„Wir haben viele Händler verloren in der Pandemie. Viele Zulieferer gibt es auch nicht mehr.“ Er gehe deshalb in die Akquise, um neue Händler zu finden.

Höhere Glühwein-Preise

Bei den Weihnachtsmärkten dürfte sich dieses Jahr auch die allgemeine Preisentwicklung bemerkbar machen. In Potsdam zieht etwa der Glühwein-Preis an: Im Schnitt rechne er mit 50 Cent mehr pro Tasse, sagt Eberhard Heieck, Geschäftsführer des Veranstaltungsunternehmens für den Potsdamer Weihnachtsmarkt.

Arnold Bergmann will die Preise allerdings so gestalten, dass die Gäste zwei- bis dreimal kommen können. „Es nützt ja nichts, wenn ich für den Glühwein 50 Cent mehr nehme, aber die Leute kommen dann nicht wieder“, sagt der Unternehmer.

Gestiegene Kosten bereiten Sorge

In diesem Jahr soll es bruchsichere Tassen geben. Etwa 2.000 limitierte Tassen mit dem Aufdruck der Jahreszahl und mehr als 15.000 neutrale Tassen seien für den Weihnachtsmarkt in Potsdam bestellt. Zudem werde auf LED-Beleuchtung umgestellt.

Für den Weihnachtsmarkt vor dem Roten Rathaus in Berlin seien etwa 15.000 Glühweintassen bereits geliefert, sagte Veranstalter Hans-Dieter Laubinger. Sorgen bereite ihm derzeit eher die Frage, ob es im Winter genügend Strom für die Eisbahn gebe, die bei den Besuchern sehr beliebt sei.

Auch die gestiegenen Kosten für Energie, Lebensmittel oder Sprit seien problematisch. Wie sie sich auf die Preise auswirken, könne er noch nicht genau sagen. „Ich gehe davon aus, dass alles etwas teurer wird“, sagt Laubinger.

(dpa/SAKL)

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