Corona-Virus

Nach ITB-Absage: Runder Tisch gefordert

Der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros (VUSR) fordert nach der ITB-Absage einen Runden Tisch mit Vertretern von Verbänden, Kooperationen, Veranstaltern sowie aus der Politik.

Dienstag, 03.03.2020, 10:56 Uhr, Autor: Thomas Hack
Verbandsvorsitzende_Marija_Linnhoff

„Es ist unabdingbar, in diesen stürmischen und für die Touristik auch schweren Zeiten zusammenzuhalten und mit einer Stimme zu sprechen.“ – so VUSR-Verbandsvorsitzende Marija Linnhoff. (© vusr)

„Wir brauchen Geschlossenheit in der Kommunikation“: Dies fordert der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR) nach der Absage der weltweit größten Reisemesse ITB Berlin 2020 und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Branchenverbände, Reisebüro-Kooperationen, Reiseveranstalter sowie Entscheidungsträger aus der Politik. „Es ist wichtig, gemeinsam Konzepte und Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen, damit die Kunden die Freude am Reisen nicht verlieren“, bekräftigt die VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff. „Es ist unabdingbar, in diesen stürmischen und für die Touristik auch schweren Zeiten zusammenzuhalten und mit einer Stimme zu sprechen.“ Erste Veranstalter haben Linnhoff zufolge bereits mit kostenlosen Stornierungsmöglichkeiten auf die weltweiten Auswirkungen der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus reagiert und auch erste Kooperationen haben positive Zeichen gesetzt. Der Verbandsvorsitzenden ist dies jedoch zu wenig…

„Wir brauchen ein einheitliches Krisenmanagement“

Linnhoff fordert im Namen des VUSR e.V. einen Runden Tisch mit Vertretern der Verbände, Kooperationen, Veranstalter und der Politik. „Wir brauchen ein einheitliches und vor allem zielführendes Krisenmanagement, bei dem beispielsweise festgelegt wird, was von politischer Seite für Reisebüros getan werden kann, denen nach der Thomas-Cook-Pleite des Vorjahres nun neues Ungemach droht“, bekräftigt sie. Festgelegt werden müsse auch, was Veranstalter und Kooperationen beitragen können, um die Kommunikation zum einen untereinander, zum anderen auch nach außen positiv zu beschleunigen. „Es kann und darf nicht wieder sein, dass das hervorragende Krisenmanagement kostenlos von den Reiseverkäufern durchgeführt wird“, warnt Marija Linnhoff. „Hier ist definitiv auch die Politik gefordert, Gelder zur Verfügung zu stellen.“

 

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