McDonald’s lädt zum Burger Dialog in Köln
McDonald’s Deutschland veranstaltet am 16. Juli 2026 den nächsten Burger Dialog. Unter dem Titel „Herkunft oder Leistung – was entscheidet heute über sozialen Aufstieg?“ diskutieren Politiker und junge Menschen in einem Restaurant in Köln-Kalk darüber, wie sich die Chancengerechtigkeit in Deutschland stärken lässt.
Anlass für die Veranstaltung sind unter anderem die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von McDonald’s Deutschland. Demnach glauben 43 % der befragten 16- bis 29-Jährigen, dass ihre Generation schlechtere Aufstiegschancen hat als ihre Eltern.
Burger Dialog bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen
An der Diskussion nehmen Rapper Eko Fresh, Paul Ziemiak von der CDU, Jochen Ott von der SPD und Tim Achtermeyer von Bündnis 90/Die Grünen teil. Moderiert wird die Veranstaltung von Unternehmerin und TEDx-Speakerin Anastasia Barner. Den musikalischen Abschluss bildet eine gemeinsame Live-Performance von Eko Fresh und dem Nachwuchsrapper Teven.
Im Mittelpunkt des Burger Dialogs stehen unter anderem folgende Fragen:
- Warum glauben immer weniger junge Menschen an das Aufstiegsversprechen Deutschlands?
- Welche Rolle spielen Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt für soziale Mobilität?
- Welche Verantwortung tragen Politik, Unternehmen und jeder Einzelne?
- Was muss passieren, damit Herkunft nicht über Zukunft entscheidet?
„Die Ergebnisse zeigen ein deutliches Warnsignal: Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass familiäre Herkunft heute stärker über Chancen entscheidet als Leistung. Wenn der Glaube an sozialen Aufstieg verloren geht, verliert eine Gesellschaft einen wichtigen Zukunftsmotor. Deshalb wollen wir beim Burger Dialog Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen und darüber diskutieren, wie wir wieder mehr Vertrauen in Chancen, Leistung und gesellschaftliche Teilhabe schaffen können“, sagt Markus Weiß, Unternehmenssprecher und Impact Lead bei McDonald’s Deutschland.
Herkunft gilt vielen als wichtiger als Leistung
Die YouGov-Umfrage zeigt, dass zahlreiche junge Menschen strukturelle Hindernisse für gesellschaftlichen Aufstieg wahrnehmen. 42 % der Befragten sehen den familiären Hintergrund als wichtigsten Faktor. Lediglich 25 % verweisen vor allem auf die eigene Leistung und Anstrengung.
Dass diese Skepsis kein kurzfristiges Stimmungsbild ist, zeigt nach Angaben von McDonald’s auch die Ausbildungsstudie 2025, die das Unternehmen gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt hat. Demnach sind nur noch 48 % der 15- bis 24-Jährigen davon überzeugt, dass sich Leistung auszahlt und sozialer Aufstieg in Deutschland möglich ist. Im Jahr 2019 waren es innerhalb derselben Studienreihe noch 59 %.
Erwartungen an Politik und Unternehmen
64 % der Befragten sehen die Politik in der Verantwortung, Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen wie Bildung, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit zu schaffen. 68 % schreiben ihr eine starke Verantwortung für bessere Aufstiegschancen zu.
Auch Unternehmen werden aus Sicht der jungen Menschen in die Pflicht genommen. Die Befragten erwarten vor allem Investitionen in Weiterbildung:
- 48 % wünschen sich mehr Weiterbildungsmöglichkeiten.
- 47 % erwarten bessere interne Aufstiegsmöglichkeiten.
- 46 % fordern mehr Ausbildungs- und Einstiegsplätze.
Über das Veranstaltungsformat
Mit dem Burger Dialog hat McDonald’s Deutschland ein Format geschaffen, das junge Menschen, politische Entscheidungsträger sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft in Restaurants des Unternehmens zusammenbringt.
Ziel ist es nach Angaben des Unternehmens, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen offen zu diskutieren, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln.
Bisherige Veranstaltungen beschäftigten sich unter anderem mit gesellschaftlichem Zusammenhalt, Landwirtschaft, Bildung, Ehrenamt und Engagement. Bei der Veranstaltung in Köln steht die Frage im Mittelpunkt, wie Deutschland mehr soziale Mobilität und Chancengerechtigkeit ermöglichen kann.
(Presseportal/ SAHO)