Mainzer Oktoberfest kann doch noch starten
Das 20. Oktoberfest in Mainz kann nach einer kurzfristigen Verzögerung doch noch stattfinden. Wie die Landeshauptstadt mitteilte, sind die Voraussetzungen für eine sichere und rechtskonforme Nutzung des neuen Festzeltes inzwischen erfüllt. Zuvor hatte die Stadt den Betrieb wegen fehlender Unterlagen untersagt.
Oberbürgermeister Nino Haase begrüßte die Entwicklung. Das neue Zelt habe eine veränderte Ausgangslage geschaffen, die nun positiv bewertet werden konnte. Baudezernent Ludwig Holle betonte, dass das Fest stets möglich gewesen sei, sofern eine sichere und rechtlich tragfähige Lösung gefunden werde.
Fünf Veranstaltungstage bis Ende Oktober geplant
Laut Gereon Haumann, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Rheinland-Pfalz, soll das Zelt nach der Eröffnung am Freitag auch am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Oktober, sowie am Donnerstag, Freitag und Samstag der folgenden Woche geöffnet sein. Die letzten Veranstaltungstage sind demnach der 29., 30. und 31. Oktober.
Freigabe ist auch für Gastronomie und Hotellerie relevant
Haumann begrüßte die Entscheidung auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Festes. Neben den Gästen und dem Veranstalter profitierten davon weitere Unternehmen, darunter Taxiunternehmen, Bäckereien, Metzgereien, Modehäuser sowie Gaststätten und Hotels.
Mit der Freigabe ist die Grundlage dafür geschaffen, dass das Mainzer Oktoberfest nun doch Besucher anziehen und zusätzliche Nachfrage für Betriebe in der Stadt erzeugen kann.
(dpa/KAGI)