Kochwettbewerb

Koch-WM in Luxemburg: Die Schweiz legt nach

Tag drei der Koch-WM in Luxemburg: Der Ausstellungstisch des Kochkunst-Teams des Cercle des Chefs de Cuisine Berne (CCCB) präsentierte der Jury am Montag eine moderne Schweizer- und Alpenküche. Die belohnte den Einsatz des Teams mit einer weiteren Medaille.

Dienstag, 29.11.2022, 12:46 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker
Culinary World Cup 2022 in Luxemburg: Noch eine Medaille für die Schweiz. Der Cercle des Chefs de Cuisine Berne räumt ab.

Der Cercle des Chefs de Cuisine Berne (CCCB) sicherte sich eine weitere Medaille. (Foto: © Bilder Ronson/Digitale Massarbeit)

Zweimal Gold und zweimal Silber – So sieht der aktuelle Medaillenspiegel der Schweizer bei der Koch-WM in Luxemburg aus. Das könnte sich aber noch ändern, denn die Ergebnisse der Schweizer Kochnationalmannschaft sowie der Junioren-Kochnationalmannschaft, die am 28. November im Einsatz waren, stehen noch aus.

Gold für das Kochkunst-Team Cercle des Chefs de Cuisine Berne

Seine Herkunft ist dem Berner Ausstellungstisch sofort anzusehen: Schon von Weitem sticht der Bär mit dem CCCB-Logo und dem Schweizer Kreuz ins Auge. Und auch die Gerichte stellen Schweizer Produkte und regionale Spezialitäten in den Fokus. Bei manchen Tellern muss man zweimal hinsehen – traditionelle Gerichte wie die Berner Platte oder die Berner Zwiebel-Quiche hat das Kochkunst-Team neu interpretiert und präsentiert sie in einer modernen Variante.

Die Fischplatte wird angerichtet.
Culinary World Cup 2022: Die Fischschauplatte wird angerichtet. (Foto:© Bilder Ronson/Digitale Massarbeit)

Teamchef Patrick Ammann zeigte sich nach dem Aufbau des Tischs zufrieden: „Ein paar Details könnte man immer besser machen, aber im Großen und Ganzen ist es Wahnsinn, was dieses junge Team in den vergangenen zwei Jahren geleistet hat.“

Das Regionalteam Cercle des Chefs de Cuisine Berne

  •  Patrick Ammann, Alters- und Pflegeheim Landblick, Beitenwil/BE
  • Lois Jones, Reussbad Chez Thomas, Luzern
  • Simon Bärtschi, Bernapark, Stettlen/BE
  • Patrick Adam, Privatklinik Clienia Schlössli, Oetwil am See/ZH
  • Wilfried Köster, Privatkoch
  • Philipp Rufer, Bäckerei Burkhard, Lyss/BE

Hervorragende Leistung der Berner

Nach der Goldmedaille und dem sechsten Platz bei der Olympiade in Stuttgart 2020 sei es zunächst schwierig gewesen, noch einen draufzusetzen. Aber mittlerweile sei das Team viel professioneller aufgestellt als damals und auch in der Vorbereitung kritischer mit sich selbst gewesen.

Das Feedback der Jury fiel denn auch sehr gut aus – insbesondere der Pâtisserie-Bereich erhielt viel Lob. Das Ziel der Berner in Luxemburg ist klar: Sie wollen mindestens am Podest kratzen. Der Grundstein dafür ist mit der Goldmedaille gelegt: Sie bedeutet, dass mindestens 90 von 100 Punkten erreicht wurden. Ob es für das Treppchen reicht, erfährt das Team bei der Siegerehrung am Donnerstag.

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