Berliner Kellnerlauf 2018

Kampf der Gastro-Giganten

Ein Kellner beim Kellnerlauf stürzt
Beim Berliner Kellnerlauf treten Kellnerinnen, Köche, Barkeeper, Pagen, Bierkutscher, Mieter des Kranzler Ecks Berlin und Kellner gegeneinander an. (Foto: dpa)
In Berlin findet am Samstag ein gastronomisches sowie sportliches Großereignis statt. Die neunte Ausgabe des Berliner Kellnerlaufs dürfte wieder zahlreiche Zuschauer begeistern.
Mittwoch, 27.06.2018, 11:42 Uhr, Autor: Markus Jergler

Als Kellner, Pagen, Köche und Kutscher zum ersten Mal wieder auf dem Kurfürstendamm in Berlin die Besten ihrer Zunft ermittelten, war die Zukunft dieses ungewöhnlichen Events ungewiss. Heute hat der Kellnerlauf auf dem Kurfürstendamm – vom Kranzler Eck Berlin bis zur Kreuzung Fasanenstraße und zurück einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Hauptstadt.

„Wir wollen an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen“, sagt Center-Managerin Alexandra Meyder-Cyrus von Apleona Real Estate, „dabei aber nicht stehenbleiben. Wir verfolgen zwei Ziele: Erstens wollen wir einen Beitrag zur weiteren Belebung der City West leisten und zweitens dem Kranzler Eck Berlin als Shopping-Standort noch mehr Aufmerksamkeit sichern.“

Los geht es am Samstag, den 30. Juni um 13:00 Uhr auf dem Berliner Ku’damm. Sieben rennen werden insgesamt absolviert. Kellnerinnen, Köche, Barkeeper, Pagen, Bierkutscher, Mieter des Kranzler Ecks Berlin und Kellner kämpfen um den Sieg. Jede Berufsgruppe muss die Strecke mit für sie typischen Utensilien bewältigen. „Wer schon einmal gesehen hat, wie Kellner geschickt versuchen, ein Tablett mit Getränken ohne Verlust über den Parcours zu balancieren, oder wie Pagen den zehn Kilo, gefühlt aber doppelt so schweren Koffer auf der Laufstrecke beherrschen, der weiß, welche ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern aufkommt“, erzählt Alexandra Meyder-Cyrus.

Die Sieger dürfen sich über insgesamt 3.000 Euro Preisgeld und Sachpreise von Laufsponsoren freuen. Mit im Vordergrund steht aber auch der Leistungsbeweis der Branche. Die Berliner Gastro-Betriebe sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. (ots/MJ)

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