Fachmesse

Intergastra 2026: Eindrücke, Erwartungen und Highlights der Besucher

Intergastra 2026
Zahlreiche Fachbesucher informieren sich auf der Intergastra 2026 über Trends, Produkte und Lösungen für Gastronomie und Hotellerie. (Foto: © HOGAPAGE/Sarah Kleinen)
Langsam neigt sich die Intergastra 2026 ihrem Ende zu. Auch in diesem Jahr ist die Messe wieder ein Branchentreff, der Orientierung, Austauschmöglichkeiten und frische Impulse liefert. HOGAPAGE hat die Besucher gefragt: Warum kommen sie auf die Intergastra 2026 – und wurden ihre Erwartungen erfüllt?
Dienstag, 10.02.2026, 13:13 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Noch bis Mittwoch läuft die Intergastra auf dem Stuttgarter Messegelände. Als internationale Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering bringt sie Fachbesucher aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. 

Bereits am ersten Messetag traf ein vielfältiges Publikum aus Hoteliers und Gastronomen zusammen – viele mit klaren Erwartungen an konkrete Lösungen für den Betriebsalltag. Die Stimmung auf der Messe wirkt konzentriert und dialogorientiert, wobei bereits in den ersten Stunden intensive Fachgespräche an den Ständen und in den Veranstaltungsbereichen stattfanden.

Langsam neigt sich die Intergastra jedoch dem Ende entgegen. Zur Messehalbzeit hat HOGAPAGE nachgefragt: Warum kommen die Besucher auf die Intergastra, welche Erwartungen haben sie – und wurden diese erfüllt?

Neue Produkte, konkrete Lösungen und gezielte Investitionen

Für viele Besucher steht der Messebesuch ganz im Zeichen des praktischen Nutzens. So auch für Philipp Schneider, der in der Gemeinschaftsverpflegung für eine große Universitätsmensa arbeitet. Sein Hauptgrund für den Besuch ist klar: „Ich bin hier, weil ich neue Produkte kennenlernen möchte“, sagt Schneider.

Dabei geht es ihm vor allem um Convenience-Lösungen für Mensen, die er entdecken möchte. Schon nach dem ersten Rundgang zieht er ein positives Fazit: „Ich bin ganz erfolgreich gewesen, habe gute Kontakte geknüpft und bin bisher sehr zufrieden.

Auch über neue Investitionen denkt er nach. So möchte er sich gerne einen neuen Ofen oder einen Kombidämpfer zulegen. Auch ein Getränkeausschankautomat käme für ihn in Frage. „Studenten sind immer sehr durstig, da würde sich so ein neues Produkt vielleicht lohnen“, sagt Schneider. 

Gelatissmio im Fokus

Ein anderes Ziel verfolgt Miriam Heinze von „Heimat im Biss“. Sie besucht die Intergastra gemeinsam mit einer Freundin. Die beiden sind vor allem wegen der Gelatissimo, der parallel stattfindenden Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis, hier. „Wir interessieren uns für das Eisgeschäft und waren hauptsächlich wegen der Gelatissimo hier“, erklärt Miriam Heinze.

Der Messebesuch habe sich für sie bereits gelohnt: „Wir haben verschiedene Hersteller kennengelernt, die uns noch unbekannt waren, und uns bereits Angebote eingeholt – das war sehr vielfältig“, berichtet sie. Insgesamt sei der Besuch „bisher schon erfolgreich“.

Gleichzeitig äußert sie auch konkrete Erwartungen, die nicht vollständig erfüllt wurden. „Wir hätten uns ein bisschen mehr Vielfalt gewünscht – zum Beispiel Innovationen Richtung Stieleis oder Eistorten“, sagt Heinze. Teilweise habe auch spezielles Equipment gefehlt – oder sei zumindest nicht sofort auffindbar gewesen. „Aber für die Ausgestaltung zu einem Eislabor, so wie wir es uns vorstellen – dafür wird allerhand geboten“, räumt Heinze ein.  

Positiv hebt sie dabei den Bereich der Spültechnik hervor: „Gerade das Thema Spülmaschine war bei uns heute aktuell – da haben wir fünf oder sechs Angebote bekommen, wo wir jetzt vor der Entscheidung stehen“, erklärt Heinze. Insgesamt zieht sie somit ein positives Fazit: „Für uns war es ein voller Erfolg!“

Spannende Lieferantengespräche 

Auch aus Sicht des Großhandels zeigt sich die Messe als relevanter Treffpunkt. Ein Mitarbeiter von Transgourmet ist „rein aus Interesse und wegen der Lieferantenpflege“ auf der Intergastra.

Sein bisheriger Messetag sei erfolgreich verlaufen. „Wir haben einige Lieferanten gesehen, die wir auch sehen wollten, und uns gut unterhalten“, berichtet er. Sein persönliches Highlight: Der Food-Bereich. Kein Wunder, immerhin können die Besucher hier die ganzen neuen und innovativen Foodkreationen verkosten und viele neue Geschmackserlebnisse erfahren. 

Inspiration und Gespräche als Mehrwert

Nicht immer sind es Produkte oder Investitionen, die im Vordergrund stehen. Für Julia Mann, tätig in der Verpflegung der JAGV GmbH, geht es vor allem um neue Impressionen. „Ich bin hier, um neue Eindrücke zu entdecken, neue Unternehmen kennenzulernen und neue Inspirationen zu erhalten“, nennt sie ihre Motivation. 

Dabei zeigt sie sich sehr zufrieden mit dem Verlauf ihres Messebesuchs. „Ich habe sehr viel Positives mitgenommen. Vor allem die tollen Gespräche mit den Ausstellern habe ich sehr genossen“, sagt Mann. Ähnlich wie die anderen Besucher zieht auch sie daher ein positives Fazit: „Wir gehen zufrieden nach Hause!“

Fazit der Besucher: Intergastra als Arbeitsmesse

Die vielen zufriedenen Besucher zeigen, dass die Intergastra auch in diesem Jahr wieder ein wertvoller Treffpunkt für Gastronomen und Hoteliers ist. Neue Produkte, Netzwerkerweiterung, Investitionsmöglichkeiten und Inspiration stehen dabei besonders für die Besucher im Vordergrund. Sie kommen mit konkreten Fragestellungen, suchen gezielt nach neuen Produkten, Lieferanten oder Lösungen und nutzen die Intergastra als Plattform für persönliche Gespräche und fundierte Entscheidungen.

Mit nur noch einem verbleibenden Messetag bis zum 11. Februar bleibt die Intergastra damit für viele Besucher ein zentraler Ort, um sich zu orientieren, auszutauschen und Impulse für den eigenen Betrieb mitzunehmen.

(SAKL)

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