Ehrung

Finalisten des INTERNORGA Zukunftspreis 2020 bekannt

Bereits zum zehnten Mal werden im Rahmen der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt vielversprechende Ideen junger und erfahrener Unternehmen ausgezeichnet.

Freitag, 21.02.2020, 12:03 Uhr, Autor: Kristina Presser
Feierliche Gala des INTERNROGA Zukunftspreises

Der INTERNROGA Zukunftspreis ehrt jährlich junge und erfahrene Unternehmen für ihre zukunftsweisenden Ideen und Konzepte. (Foto: ©Hamburg Messe und Congress/Stephan Wallocha)

Auch 2020 vergibt die INTERNORGA ihren Zukunftspreis an junge wie etablierte Unternehmen für zukunftsträchtige Ideen. Neun Finalisten wurden inzwischen von einer Fachjury ausgewählt, deren eingereichte Konzepte sich durch eine besonders innovative Nachhaltigkeitsstrategie, hohe Effizienz und verantwortungsvolles Handeln auszeichnen. Die Sieger in den Kategorien „Nahrungsmittel & Getränke“, „Technik & Ausstattung“ sowie „Gastronomie & Hotellerie“ werden am Vorabend der INTERNORGA in einem festlichen Rahmen gekürt.

INTERNORGA Zukunftspreis 2020 – Jurystimmen

Bernd Aufderheide, Jurymitglied des INTERNORGA Zukunftspreises und Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH: „Der Zukunftspreis findet in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Er besitzt eine enorme Strahlkraft für die gesamte Branche und gehört zu einem der begehrtesten internationalen Preise innerhalb des Außer-Haus-Marktes. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder vorbildliche und zukunftsweisende Ideen ehren und fördern zu können.“

Zu den eingesandten Konzepten sagt Dr. J. Daniel Dahm, Wissenschaftler und Juryvorsitzender: „Die Einreichungen werden von Jahr zu Jahr in ihrer Breite immer stärker. Innovation und Nachhaltigkeit beispielsweise gehören für die Mehrzahl zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen von Produktion und Unternehmensidentität.“ Neben Dr. J. Daniel Dahm und Bernd Aufderheide zählen zu der fünfköpfigen Jury die Food-Trendforscherin Hanni Rützler, Diplom-Ingenieur und Nachhaltigkeits-Experte Carl-Otto Gensch sowie Ernährungswissenschaftler Rainer Roehl.

INTERNORGA Zukunftspreis 2020 – nominierte Unternehmen  

In der Kategorie „Nahrungsmittel und Getränke“:

  • Essento Food AG: Das Schweizer Start-up zeigt, dass auch hierzulande Insekten Grundlage proteinreicher Nahrungsmittel sein können. Seit Portfolio umfasst Produkte wie Bio Burger, Bio Balls, Protein Bars und knusprige Snacks, an die das Unternehmen hohe Qualitätsanforderungen und Nachhaltigkeitsansprüche stellt. Daher arbeitet es ausschließlich mit Insekten aus tierfreundlichen Aufzuchten aus der Schweiz und der EU.
  • Just Taste GmbH: Das Unternehmen hat sich auf glutenfreie Bio-Gemüse-Pasta-Sorten spezialisiert. Die Sorten Edamame Spaghetti, Black Bean Spaghetti, Kichererbsen Fettucchine, Süßkartoffel Glas-Spaghetti und Süßkartoffel Glas-Fettuccine sind zudem vegan und koscher. Sie zeichnen sich durch 80 Prozent weniger Kohlenhydrate, 3-fach mehr Proteine und 10-fach mehr Ballaststoffe als Weizen-Nudeln aus.
  • Yuu’n Mee fine foods Vertriebs-GmbH: Nachhaltig aufgezogene Garnelen aus dem geschützten Mangrovenwald im Mekong Delta in Vietnam sind das Vorzeigeprojekt des österreichischen Unternehmens. Im Mittelpunkt des Qualitätsprogramms, das gemeinsam mit Partner-Garnelenfarmen umgesetzt wird, stehen umweltbewusstes Wirtschaften, soziale Verantwortung und höchste Produktqualität.

In der Kategorie „Technik & Ausstattung“:

  •  Blanco Professional GmbH + Co KG: Die Kochstation COOK I-flex des Großküchenspezialisten sieht nicht nur gut aus, sondern beinhaltet auch modernste Kochtechnik und Dunstabzug in einem System. Durch die fest verbaute Induktionstechnik mit bis zu drei Kochfeldern bietet das Gerät großen Handlungsspielraum in der Profiküche. Speisen lassen sich damit frisch und vor Ort zuzubereiten, womit sich die Kochstation besonders für Event-Catering eignet.
  • Gefässerie: Um das Raumklima zu verbessern, hat das Unternehmen eine lebende Pflanzenwand entwickelt. Das modulare System bringt mithilfe von austauschbaren Pflanzkassetten natürliche Lebendigkeit in Innen- und Außenräume. Auch auf die Raumakustik wirkt es sich positiv aus. Gerade im urban geprägten Alltag tragen die lebenden Pflanzenwände zu mehr Lebensqualität bei.
  • Hobart GmbH: Der Two-Level-Washer des Spülspezialisten bietet mit seinen zwei Waschkammern die Kapazität für doppeltes Spülvolumen. Unterschiedliches Spülgut kann zur gleichen Zeit getrennt gespült werden. Wegen der kompakten Bauweise benötigt das Gerät aber trotzdem nicht mehr Platz als eine herkömmliche Spülmaschine und ist so allem für kleine Küchen geeignet.

In der Kategorie „Gastronomie & Hotellerie“:

  • Manifesto Holding: – steht für urbane, kreative Outdoor-Gastro-Konzepte. An zwei Standorten in Prag hat es bereits eine ehemals ungenutzte Fläche in einen pulsierenden Ort verwandelt. Lokale Restaurants, Streetfood-Anbieter, Einzelhändler und Künstler kommen hier zusammen und bieten eine Fülle an Erlebnissen. Im Fokus des Marktkonzepts stehen Nachhaltigkeit und Innovationen im Interesse aller, einschließlich der Umwelt.
  • Markgräfler Alte Post Hotel GmbH & Co. KG: Im Landhotel Alte Post wird konsequent auf Nachhaltigkeit und Ökologie gesetzt – angefangen bei den baubiologischen ausgestatteten Räumen bis hin zur vitalen Naturküche mit frischen Produkten aus der Region. Der Betrieb wurde Anfang der 1990er Jahre als „Erstes Umwelthotel in Deutschland“ ausgezeichnet. Seit 2006 ist das Biohotel auch EMAS-zertifiziert.
  • Tress Gastronomie GmbH & Co. KG: Das Familienunternehmen Tress arbeitet auf seinem Bio-Bauernhof mit angeschlossener Gastronomie streng nach Demeter-Richtlinien. In der Gastronomie werden – nach der Devise „Nose to tail“ – nur ganze Tiere verarbeitet. Zusammen mit der Bio-Manufaktur, die Produkte aus bio-ökologischer Land- und Viehwirtschaft anbietet, ist ein vielseitiges mittelständisches Unternehmen gewachsen.

 

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