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Deutscher Gastro-Gründerpreis 2026: Diese fünf Konzepte stehen im Finale

Gruppenbild der Jury
Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 hat jetzt fünf Start-ups ins Finale gewählt. (Foto: © Henning Angerer)
Das Halbfinale des Deutschen Gastro-Gründerpreises ist entschieden: Zehn vielversprechende Gründer waren im Hamburger east-Hotel angetreten, um die Jury aus Branchenexperten von sich und ihrem Konzept zu überzeugen. Fünf von ihnen schafften es nun ins Finale. 
Dienstag, 10.02.2026, 15:53 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Am 6. Februar fand im Hamburger east Hotel das Halbfinale zum Deutschen Gastro-Gründerpreis statt. Zehn Gründer hatten dabei die Gelegenheit, ihr entsprechendes Start-up den der Jury aus Vertretern von Leaders Club, Internorga und orderbird als Initiatoren des Preises zu präsentieren. 

„Es ist definitiv etwas anderes, die Gründer und ihre Konzepte live und in Farbe zu erleben, als sich nur die Bewerbungsunterlagen und Videos anzusehen“, kommentiert Leaders Club-Präsident und Jury-Mitglied Marc Uebelherr. „Die starken Persönlichkeiten, ihr Wille und ihre Leidenschaft machen uns die Wahl nicht leicht.“

Dennoch, so viel sei verraten, fiel die Entscheidung in diesem Jahr schnell und eindeutig.

Das sind die Finalisten des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026

Ob veganer Biergarten, Ambient Dining 2.0, neues Leben im traditionsreichen Gasthof, lustvoller Kaiserschmarrn-to-go oder konsequent inklusives Café: Die Finalisten des deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 bilden ein breites Spektrum der Themen ab, welche die Gastronomie aktuell bewegen.

Die Finalisten des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 heißen:

  • Coffee, Brownies & Downies, Oberursel: In der hochwertigen Tagesbar arbeiten Menschen mit und ohne Handicap erfolgreich zusammen. Name und Konzept sind ein bewusstes Statement für gelebte Inklusion im Herzen der Gesellschaft. www.coffeebrowniesanddownies.de
  • Gestütsgasthof Offenhausen, Gomadingen: In einem denkmalgeschützten ehemaligen Kloster trifft junge schwäbische Küche auf traumhafte Natur mit eigenem Jagdrevier. Das Credo von Küchenchef Marc Winter: Essen ist mehr, Essen ist Erlebnis! www.gestuetsgasthof.de
  • Noi, Köln: Noi bedeutet auf Italienisch „wir“ – und das sind Milan, David, Bernd und Geo. Bei der „Cena con Amici“ in ihrem italienischen Restaurant mitten im Belgischen Viertel treten Gäste und Küche mit allen Sinnen in Interaktion miteinander. Die Food-Waste-Quote? Liegt unter 5 %! www.noi-cologne.com
  • Restaurant Rübenrot, Augsburg: Selfmade-Köchin Katja Kaminski zaubert aus selbst angebauten und saisonalen Zutaten aus der Region vegane Verführungen statt Einheitsbrei. Echte Wertschätzung fürs Team heißt hier: gleicher Stundenlohn für alle. www.ruebenrot-augsburg.de
  • Schmarrnsinn, Frankfurt am Main: In Deutschlands erstem Kaiserschmarrn-Café stellen sich die Gäste ihren täglich frisch nach Geheimrezept gebackenen Traum-Schmarrn mit ausgewählten Soßen, Toppings und Früchten individuell zusammen. www.schmarrnsinn.de

Beispielhafte soziale Nachhaltigkeit

Die fünf Finalisten punkteten bei der Jury alle aufgrund ihres unverwechselbaren USPs und ihres lösungsfokussierten Umgangs mit den aktuellen Herausforderungen der Branche. Aber auch das soziale Engagement und nachhaltiges Denken flossen in die Bewertung ein.

 „Wir stellen fest, dass ökologische Nachhaltigkeit bei den Gründern von heute selbstverständlich und damit kaum noch der Rede wert ist“, beobachtet Jury-Mitglied Natalie Seifert, Head of Marketing bei orderbird. „Gleichzeitig liegt der Fokus zunehmend auch auf sozialer Nachhaltigkeit: fairen Löhnen, Inklusion, der Unterstützung regionaler Partner und der lokalen Community. Die Finalisten bilden diese Entwicklung beispielhaft ab und setzen damit neue Maßstäbe für die Branche.“

Wertvolle Preise für eine erfolgreiche Zukunft

Als eine der wichtigsten Auszeichnungen für den  Branchennachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der Deutsche Gastro-Gründerpreis seit 2014 gemeinsam vom Leaders Club Deutschland, der Internorga und dem Kassensystemhersteller orderbird im Rahmen der Branchenleitmesse in Hamburg vergeben.

In der Endrunde am 13. März 2026 um 14 Uhr im Raum Chicago winken wieder attraktive Geld, Sach- und Coaching-Preise. Unterstützt wird der Deutsche Gastro-Gründerpreis von Bon Bon, Meiko, Coca-Cola Europacific Partners, CF Gastro und Valdo.

Wie immer stimmen rund 300 Branchenprofis vor Ort und die Social Media-Gemeinde über den Sieger ab, der sich zusätzlich über 10.000 Euro Preisgeld, gesponsert von der Redo Gastro Academy, ein Coaching in der Persönlichkeitsschmiede von Frank Simmeth, sowie eine 40-stündige Beratung durch den Leaders Club Deutschland freuen darf.

(Internorga/Leaders Club Deutschland/SAKL)

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