Wettbewerb

Chef Balfegó: Souschef aus Achern siegt beim Vorentscheid

Sechs Köche kämpften am 26. September 2022 in der Scheck-In Kochfabrik in Achern um die Chance, Deutschland im internationalen Finale des Wettbewerbs Chef Balfegó vertreten zu dürfen. Für den Sieger geht es am 24. Oktober nach Madrid, wo er sich gegen sieben Finalisten durchsetzen muss.

Dienstag, 27.09.2022, 10:00 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Maximilian Krämer

Maximilian Krämer (links) gewann den nationalen Vorentscheid zum internationalen Thunfischwettbewerb Chef Balfegó. (Foto: © Balfegó)

Ausgerichtet von der spanischen Firma Balfegó findet der Wettbewerb Chef Balfegó nun bereits zum fünften Mal statt. Als absolute Neuheit gab es dieses Jahr zum ersten Mal einen Vorentscheid in Deutschland. Dabei durften sechs Finalisten ihr Können live unter Beweis stellen.

Für sie galt es, zwei Gerichte mit Blauflossen-Thunfisch zu präsentieren. Davon musste ein Gericht mit Thunfischlende zubereitet werden. Beim zweiten Gericht durfte das zu verarbeitende Stück vom Thunfisch frei gewählt werden. Für die Zubereitung blieb den Köchen jeweils eine Stunde pro Gericht.

Jury begeistert von Vielseitigkeit

Überzeugen mussten die Finalisten mit ihrer Leistung die Juroren Tristan Brandt (959, Heidelberg), Christian Sturm-Willms (Yunico, Bonn) und Manuel Ulrich (Ösch Noir, Donauschingen). Bewertet wurde nach den folgenden Kriterien: Geschmack /Aroma /Textur, Präsentation, Ausgewogenheit und technische Umsetzung.

„Ein sehr spannender Wettbewerb mit vielen Thunfischeindrücken und einem erschreckend – im positiven Sinne – hohen Niveau der Kandidaten,“ fasst Spitzenkoch Christian Sturm-Willms den Tag zusammen.

Juror und Koch Manuel Ulrich war von dem hohen Niveau der Kandidaten und der Vielseitigkeit des Thunfisches beeindruckt: „Es ist faszinierend zu sehen, wie vielseitig das Produkt eingesetzt werden kann und jeder Spitzenkoch seine ganz eigenen Ideen mit auf den Teller bringen konnte – jeder für sich anders, aber jeder für sich toll!“

Auch Spitzenkoch und Jurymitglied Tristan Brandt freute sich über die Vielfalt der Gerichte im Wettbewerb: „Sehr spannend und toll war, dass in diesem Wettbewerb auch die verschiedenen Teilstücke des Thunfisches zum Einsatz kamen.“

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