Wettbewerb

„Bester Sommelier Deutschlands“ gekürt

Blindverkostung, fehlerhafte Weinangebote und Service-Aufgabe – nur ein paar der Wettbewerbskategorien für den „Besten Sommelier Deutschlands“. Gewonnen hat ein Hamburger.

Dienstag, 19.11.2019, 12:37 Uhr, Autor: Kristina Presser
Der Sieger bei der Preisverleihung „Bester Sommelier Deutschlands 2019“

Mit der Trophäe in den Händen: Maximilian Wilm freut sich sichtlich über den Titel „Bester Sommelier Deutschlands 2019“. (Foto: Sommelier-Union Deutschland e.V.)

Maximilian Wilm aus dem Kinfelts Kitchen & Wine in Hamburg hat das Wettbewerbsfinale der fünften Sommelier Trophy in Neustadt an der Weinstraße gewonnen. Damit darf er sich nun offiziell „Bester Sommelier Deutschlands“ nennen, den die Sommelier-Union Deutschland im Zwei-Jahres-Turnus kürt. 2019 kämpften neben Wilm auch Julian Schweighart aus dem Fontenay in Hamburg (2. Platz) und Marco Gulino aus Landau (3. Platz) in der Endrunde um den Titel. Der 31-jährige Wilm, gelernte Restaurantfachmann, ist somit Nachfolger von Weltmeister Marc Almert, der die Sommelier Trophy vor zwei Jahren gewann, und wird Deutschland bei der EM 2020 in Zypern vertreten.

Das Finale: Anforderungen an einen Spitzen-Sommelier

Knapp 300 Gäste waren zu dem dreistündigen Genuss-Wettbewerb in die Neustädter Stadthalle gekommen. An Aufgaben erwartete die Teilnehmer unter anderem der korrekte Apéro-Service von Wein, Longdrinks und Bier sowie die Korrektur eines fehlerbehafteten Weinangebots. Außerdem Blindverkostungen. In schwarzen Gläsern wurden etwa fünf verschiedene Sakes gereicht, die bestimmten Kategorien zugeordnet werden mussten. Besonders anspruchsvoll: Die Service-Aufgaben enthielten immer wieder kleine Fallstricke.

Die zehnköpfige Jury unter der Führung von Frank Kämmer (Master Sommelier) war in diesem Jahr mit den beiden Sommelier-Weltmeistern Marc Almert und Markus del Monego und weiteren Experten besonders prominent besetzt.

Maximilian Wilm zu seinem Sieg: „Ich freue mich riesig, dieser Titel ist eine große Ehre für mich. Die letzten Wochen der Vorbereitung waren wirklich intensiv, weil das Themenspektrum unglaublich breit ist. Als Sommelier darf ich mich mit Wein genauso detailliert auseinandersetzen, wie mit Bier, Spirituosen oder Tee. Und genau diese Bandbreite wird im Rahmen des Wettbewerbs auch getestet. Deshalb gehört bei der Sommelier Trophy immer auch ein bisschen Glück dazu, weil Du einfach nicht alles wissen kannst!“

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