Berühmter Sternekoch

Wie geht es weiter mit Harald Wohlfahrt?

Nachdem der Rechtsstreit zwischen Harald Wohlfahrt, 61, und Heiner Finkbeiner, dem Betreiber der „Traube Tonbach“, relativ schnell beigelegt wurde, stellt sich für den bekanntesten deutschen Koch die Frage: „Wie geht es beruflich weiter?“ Wohlfahrt blickt der Zukunft auf jeden Fall gelassen entgegen.

Dienstag, 01.08.2017, 08:20 Uhr, Autor: Markus Jergler
Harald Wohlfahrt

Harald Wohlfahrt hat für seine berufliche Zukunft bereits einige Angebote. (Foto: © dpa)

„Ich habe einige Beraterverträge. Der mit der Dinner-Show „Palazzo“ in Stuttgart läuft noch über fünf Jahre“, gab Wohlfahrt am Samstag gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“ bekannt. Dies sei jedoch nicht das einzige Angebot, auf das der Sternekoch zurückgreifen könne. „Vom Buch bis zum Restaurant, angestellt oder in Selbstständigkeit – der Familienrat muss entscheiden, wohin die Reise geht“, so Wohlfahrt.

Erst am vergangenen Dienstag einigten sich Wohlfahrt und Finkbeiner nach Angaben des Anwalts des Hotels „Traube Tonbach“ einvernehmlich. Das Ergebnis des Rechtsstreits: Harald Wohlfahrt wird nicht mehr als Küchenchef in die „Schwarzwaldstube“ zurückkehren. Das Angebot von Finkbeiner, das Wohlfahrt jeder Zeit als „kulinarischen Direktor“ einen Platz bei ihm hätte, stehe jedoch nach wie vor. Weitere Einzelheiten zu der Einigung sind jedoch nicht bekannt.

„Die 41 Jahre in der „Traube Tonbach“ waren mein Leben. Ich muss jetzt erstmal abschalten. Dann sehen wir, was passiert. Dem Unternehmen wünsche ich, dass es ihm weiterhin gut geht.“ Wohin es Wohlfahrt auch verschlägt, wir wünschen ihm von Herzen viel Erfolg und alles Gute. (dpa/Focus/MJ)

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