Restaurant-Schließungen

Sternekoch wirft Regierung „Staatsversagen“ vor

Der Restaurantbetreiber und Spitzenkoch Vincent Klink geht hart mit der Corona-Politik der Regierung ins Gericht und stellt dabei einige Dinge bezüglich der Gastronomiebranche klar.

Mittwoch, 25.11.2020, 11:12 Uhr, Autor: Thomas Hack
Sternekoch Vincent Klink

Sternekoch Vincent Klink, Betreiber des Stuttgarter Restaurants „Wielandshöhe“. (©picture alliance / Erwin Elsner | Erwin Elsner)

Wie aktuell der SWR berichtet, ist Sternekoch Vincent Klink hart mit der Corona-Politik der deutschen Bundesregierung ins Gericht gegangen. Klink habe hinsichtlich der Schließungen von Restaurants als Corona-Maßnahme dem Bericht zufolge verlauten lassen: „Im Grunde, was uns die Regierung da anbietet, man könnte es fast Staatsversagen nennen.“ Wie Klink weiter ausführte, sei die „Menschheit nirgends sicherer aufgehoben als in einem Speiselokal.“

Ansteckungsgefahr vielmehr durch Privatfeiern

Der Sternekoch habe mit Nachdruck dargelegt, dass es schließlich die Gastwirte sind, die peinlich darauf achteten, „dass hier nichts aus dem Ruder laufe“. Klink zufolge gehe die tatsächliche Ansteckungsgefahr vielmehr von Privatfeiern mit Freunden und Famile aus. Restaurantgäste würden hingegen kein Speiselokal aufsuchen, um Partys zu feiern und sich gegenseitig um den Hals zu fallen. Vincent Klink betreibt das Gourmetlokal „Wielandshöhe“ in Stuttgart und ist darüber hinaus aus seinen regelmäßigen Fernsehauftritten bekannt. (swr.de/TH)

 

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