Skurriles

Sternekoch eröffnet Camping-Restaurant in Kirche

Ungewöhnlicher kann gehobene Küche kaum noch präsentiert werden: Mit „Camping at Olof’s“ eröffnete Sternekoch Chris Naylor ein preiswertes Gourmetlokal mit Camping-Atmosphäre – mitten in einer Kirche!

Mittwoch, 15.07.2020, 12:51 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Campingplatz in einer Kirche

Sterneküche, Camping-Flair und sakrale Kirchenatmosphäre – wohl eines der ungewöhnlichsten Projekte eines ausgezeichneten Spitzenkochs. (©picture alliance / ANP | „ROBIN VAN LONKHUIJSEN“)

In den Monaten Juli und August öffnet das provisorische Restaurant „Camping at Olof’s“ in der ältesten Kapelle Amsterdams, der Sint Olofskapel auf dem Zeedijk, seine Türen. Es handelt sich hierbei um ein Grillrestaurant unter der Leitung von Chris Naylor, Chefkoch des Sternerestaurants Vermeer. Zwar können die Gäste dort nicht wirklich übernachten, aber immerhin die ganz spezielle Campingatmosphäre und das hochwertige Essen genießen. Auf dem Kirchen-Campingplatz soll insbesondere frisches Gemüse eine Rolle spielen, das auf geschmackvolle Weise durch Grillspezialitäten ergänzt wird. Neben dem eigentlichen Restaurant soll es zudem verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten in der monumentalen Kapelle geben.

Feine Grillspezialitäten zwischen Zweimannzelten

„Das Restaurant hat die entspannte Atmosphäre eines Campingplatzes, aber Sie müssen sich keine Sorgen über verbrannte Würstchen und schwarzes Hühnchen machen, die Sie selbst zubereiten müssen. Wir tun das für Sie: köstliche Gerichte vom Grill, mit den erkennbaren Aromen des Restaurants Vermeer, aber zu einem erschwinglichen Preis“, so Sternekoch Chris Naylor zu seinem ungewöhnlichen Projekt. Schon für 15 Euro könne man in der Kapelle einen Zeltplatz buchen und ein umfangreiches Salatgericht mit Mezze-Gerichten wie Tabouleh, Burrata, Hummus genießen. Zudem würde es eine Grillkarte mit edlen Spezialitäten geben – wie etwa  schwarzen Kabeljau mit weißem Miso, Mirin und Sake, Thunfischsteak mit grünen Kräutern oder Lammkeule mit Estragon ‚Boudran‘.

 

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