Brandstiftung?

Mysteriöses Feuerdrama: Gefesselter Barbesitzer gerettet

Feuerwehr Blaulicht
Im Hannoveraner Stadtteil Misburg kam ein Barbesitzer fast im Flammeninferno um. (© pixabay.com)
Diesen Feuerwehreinsatz werden die Brandbekämpfer aus Hannover so schnell nicht vergessen. Als sie zu einem Feuer gerufen werden, finden sie einen gefesselten Gastronom vor, der den Flammen in letzter Minute entkommen konnte – dank drei heldenhafter Passanten.
Donnerstag, 16.03.2017, 09:00 Uhr, Autor: Felix Lauther

In Hannover wäre ein Barbesitzer fast in seinem eigenen Betrieb den Feuerflammen zum Opfer gefallen. Als der Brand in der „Gold-Bar“ ausbricht, befindet sich der Gastronom in einer äußerst misslichen Lage. Wie die Feuerwehr und Zeugen vor Ort berichten, hatte der 31-Jährige sein Leben drei Männern zu verdanken, die geistesgegenwärtig handelten. Im Erdgeschoss eines zweistöckigen Wohnhauses im Stadtteil Misburg brach der Brand nach einem Bericht der Bild Zeitung aus. Hilferufe aus der Bar im Erdgeschoss alarmierten drei männliche Passanten. Diese brachen die Tür zum Gastraum auf und befreiten den Gastronom. Eines kam den Rettern und Feuerwehrleuten jedoch höchst seltsam vor: der Mann war gefesselt und konnte sich aus dem brennenden Gebäude nicht von alleine befreien. Das Großaufgebot der Feuerwehr mit 54 Mann und sechs Löschfahrzeugen konnte aber nicht verhindern, dass die Bar vom Feuer komplett zerstört wurde. Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt nun, ob der Brand mutwillig gelegt wurde und der Barbesitzer in diesem Zusammenhang in den Flammen umkommen sollte. (Bild Zeitung / FL)

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