Nachfolgerin von Ministerpräsident Kretschmann

Julia Klöckner ist neue „Botschafterin des Bieres“

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, ist neue „Botschafterin des Bieres“. Auf dem Deutschen Brauertag am Mittwochabend in Berlin wurde die stellvertretende CDU-Vorsitzende von den deutschen Brauern mit dem Ehrentitel ausgezeichnet.

Freitag, 15.06.2018, 09:23 Uhr, Autor: Markus Jergler
Julia Klöckner am Rednerpult mit einem Bier in der Hand

Bundesministerin Julia Klöckner ist Botschafterin des Bieres. (Foto: Deutscher Brauer-Bund/CHLietzmann)

Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der bisherige Botschafter übergab das Amt vor 500 Gästen in der Landesvertretung Baden-Württembergs an seine Nachfolgerin.

„Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich als Rheinland-Pfälzerin dem Wein besonders verbunden fühle. Doch wenn es irgendwo in der Welt um gutes Bier geht, fällt ganz schnell das Wort Deutschland. Auch deswegen ist es mir eine große Ehre, neue Botschafterin unseres deutschen Bieres zu sein. Bierbrauen ist ehrliches Handwerk und trägt zur Kulturpflege bei. Maßvoll konsumiert steht Bier für Lebensfreude und Genuss. Es ist Teil der deutschen Tradition. Ich persönlich verbinde Bier mit neuen Begegnungen, alten Freunden und gemeinsamen Erinnerungen. Bier ist außerdem ein wichtiges Produkt für die Landwirtschaft. Die Gersten-, Weizen- und Hopfenfelder prägen unsere Kulturlandschaft seit Jahrhunderten. Mehr als 1.500 deutsche Brauereien sind gerade für den ländlichen Raum wichtig. Sie tragen zum Erhalt tausender Arbeitsplätze bei. Ich freue mich auf dieses Amt“, kommentierte Klöckner die Auszeichnung.

„Julia Klöckner ist der Landwirtschaft seit jeher verbunden“, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Jörg Lehmann. „Der Schutz unserer natürlichen Ressourcen und der Erhalt der Vielfalt – das ist Winzern wie Brauern wichtig und sollte auch künftig ein zentrales Anliegen der Politik bleiben“, so Lehmann weiter mit Verweis auf Klöckner, die in einer Winzerfamilie aufgewachsen ist und sich seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn mit großem Engagement den Themen Umwelt, Landwirtschaft und Regionalität gewidmet hat. (MJ)

 

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