Krebserkrankung

Alfons Schuhbeck: Haftunterbrechung verlängert

Porträt des Kochs und Gastronomen Alfons Schuhbeck.
Alfons Schuhbecks Haft bleibt aus gesundheitlichen Gründen bis mindestens zum 5. Mai kommenden Jahres unterbrochen. (Foto: © picture alliance/dpa | Peter Kneffel)
Der an Krebs erkrankte Gastronom bleibt bis mindestens zum 5. Mai kommenden Jahres auf freiem Fuß. Ein Gutachter hält den 77-Jährigen weiterhin für nicht haftfähig.
Freitag, 06.11.2026, 10:10 Uhr, Autor: Sarah Hoffmann

Alfons Schuhbeck bleibt weiter auf freiem Fuß. Die Unterbrechung seiner Haft wird bis mindestens zum 5. Mai kommenden Jahres verlängert, wie die Staatsanwaltschaft München I mitteilte. Dann soll es eine weitere Überprüfung geben.

Ein Sachverständiger sei zu dem Ergebnis gekommen, „dass Herr Schuhbeck zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin nicht haftfähig ist“. Der 77-Jährige ist an Krebs erkrankt und wird außerhalb der Gefängnismauern behandelt.

Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten

Eigentlich müsste der frühere Fernsehkoch und Gastronom seine Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten in einem bayerischen Gefängnis absitzen.

Das Landgericht München I hatte Schuhbeck im vergangenen Jahr unter anderem wegen Insolvenzverschleppung, Betrugs und vorsätzlichen Bankrotts verurteilt. Dabei wurde eine frühere Verurteilung aus dem Jahr 2022 wegen Steuerhinterziehung eingerechnet.

Gläubiger forderten 27 Millionen Euro

Schuhbeck hatte sich mit seinem im Laufe der Jahre aufgebauten Firmengeflecht aus Restaurants, Gewürzladen und Partyservice finanziell übernommen und einen Schuldenberg angehäuft. Seine Gläubiger forderten im Insolvenzverfahren 27 Millionen Euro.

(dpa/ SAHO)

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