Studie

So hat sich das Reiseverhalten der Deutschen verändert

Die Pandemie hat nicht nur die geschäftlichen Reise-Präferenzen der Deutschen geändert, sondern auch die privaten. Eine aktuelle Umfrage hat sich nun dem Thema gewidmet.

Donnerstag, 23.09.2021, 15:32 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Junge Frau mit Globus in der Hand

Ob privat oder beruflich – die Corona-Pandemie hat das Reiseverhalten der Deutschen nachhaltig verändert. (Foto: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com)

Eine aktuelle Umfrage von YouGov im Auftrag der Numa Group hat sich mit dem Reiseverhalten der Deutschen nach der Pandemie beschäftigt. Im Bereich der Geschäftsreisen zeigen sich dabei große Einschnitte: Nur zehn Prozent der Befragten war während der Pandemie auf Geschäftsreise. 82 Prozent reisen hingegen nie geschäftlich oder haben dies während der Pandemie nicht getan. 55 Prozent gaben zudem an, dass sich ihr geschäftliches Reiseverhalten auch nach der Pandemie nicht ändern wird. Lediglich fünf Prozent gaben an, nach der Pandemie wieder erheblich öfter verreisen zu wollen.

Die privaten Reisepläne

Und wie sieht es mit privaten Reiseplänen aus? 34 Prozent der Befragten planen, ihren nächsten Urlaub im eigenen Land zu verbringen, weitere 23 Prozent innerhalb Europas verreisen wollen. Lediglich acht Prozent der Befragten sind auf der Suche nach einem Urlaubsort außerhalb Europas, 27 Prozent planen sogar gar keinen Urlaub. Dabei wollen 58 Prozent derjenigen, die verreisen, bis zu 2.000 Euro ausgeben, 13 Prozent bis zu 5.000 Euro und drei Prozent sogar mehr als 5.000 Euro.

Boutique-Hotel oder Services-Apartment

Die Umfrage hat sich auch mit den Präferenzen bei der Unterbringung beschäftigt. Demnach können sich 37 Prozent ihren nächsten Urlaub am ehesten in einem hochwertigen Services-Apartment vorstellen. 32 Prozent bevorzugen hingegen ein klassisches Boutique-Hotel. Der Rest möchte sich nicht festlegen.

(YouGov/NZ)

 

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