Reisetrends 2022

Regionalität ist Trumpf und sollte im Mittelpunkt stehen

Die Menschen möchten nach wie vor reisen, doch die Anforderungen der Urlauber haben für eine Trendänderung gesorgt. Philipp Wachenfeld, Vice President Marketing von SuitePad, gibt Tipps, was Hoteliers nun beachten sollten.

Mittwoch, 19.01.2022, 14:52 Uhr, Autor: Martina Kalus
Philipp Wachenfeld, Vice President Marketing SuitePad. (Foto: © Suitepad)

Philipp Wachenfeld, Vice President Marketing SuitePad. (Foto: © Suitepad)

Auch 2022 wird Corona uns weiterhin begleiten und für Unsicherheit, drastische Reisebeschränkungen und daraus resultierend für ein vorsichtiges Buchungs- und Reiseverhalten sorgen. Attraktive Reiseziele in der Nähe, die gut mit dem Auto oder der Bahn erreichbar sind, werden hoch im Kurs stehen. SuitePad empfiehlt Hoteliers daher, auch in der Kommunikation die eigene Region in den Mittelpunkt zu stellen. Wer hier mit tollen Angeboten auftrumpfen kann, seinen Gästen zeigt, was es rund ums Hotel zu sehen gibt und zudem mit Promotion-Aktionen ganz gezielt auch potentielle Gäste aus der Nähe anspricht, ist klar im Vorteil. Philipp Wachenfeld, Vice President Marketing von Suitepad, ist sich sicher: „Urlaub vor der eigenen Haustür“ wird eines der großen Trendthemen für 2022 sein.

Lokale Erlebnisse in Angebote integrieren

In den letzten Monaten begegnet man immer wieder Slogans wie #supportyourlocals. Auch durch die Pandemie wurde das solidarische Bewusstsein für die eigene Region gestärkt und entsprechende Angebote werden kräftig nachgefragt, in den Alltag integriert und genutzt. Die Menschen wünschen sich authentische und achtsame Begegnungen – auch im Urlaub. Um diesen Trend zu nutzen, die eigenen Angebote mit Regionalbezug umfassend vorzustellen und die Gäste von ihnen zu begeistern, bietet sich während des Hotelaufenthalts auch das SuitePad an. So können beispielsweise ausgewählte Kooperationspartner auf spannende Weise präsentiert und mit besonderen Angeboten vor Ort verknüpft werden. Das festigt die Kundenbindung, erfüllt die Gästewünsche und -sehnsüchte und zugleich kann ein lohnendes Zusatzgeschäft generiert werden.

Geld spielt (fast) keine Rolle

Die Unsicherheiten bei der Urlaubsplanung, ständige Reiseverschiebungen und der häufig lange Verzicht auf Reisen haben auch dafür gesorgt, dass das Reisebudget eine andere Wertung erfahren hat. Man reist weniger, dafür bewusster, oft auch länger und ist dabei meistens auch großzügiger – Geld und Kosten spielen inzwischen eher eine zweitrangige Rolle. Es gibt inzwischen auch schon einen Namen für dieses starke Nachholbedürfnis: Revenge Travel. Reisende möchten jeden Trip zu einem besonderen Erlebnis machen und sich etwas gönnen. Sie haben Lust auf neue Entdeckungen und genussvolle Veranstaltungen, sie möchten etwas für ihr eigenes Wohlbefinden tun und wünschen sich auch echte Geheimtipps. Hoteliers sollten hierauf reagieren und die Gäste mit spontanen Angeboten abholen, die diese Wünsche erfüllen.

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