TV-Koch Steffen Henssler

Berufsberatung riet ihm Tankwart zu werden

Steffen Henssler, 45, war nicht immer der Kerl und Siegertyp, als den die Zuschauer ihn heute kennen. Im großen „Stern“-Interview erzählt er von frühen Schicksalsschlägen und harten Kindheitsjahren.

Mittwoch, 29.11.2017, 09:05 Uhr, Autor: Markus Jergler
Steffen Henssler

Steffen Henssler spricht im Stern-Interview über seine harte Kindheit. (Foto: dpa)

Als er neun Jahre alt war, starb seine Mutter. „Das hat mir gezeigt, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Vielleicht lebe ich deshalb heute so sehr nach dem Motto: Carpe diem – nutze den Tag. Du weißt nicht, was morgen ist. Ich habe diese Gier nach Leben.“

Nach dem Tod der Mutter, zog der heutige Koch und Entertainer von Pinneberg zu seinem Vater nach Hamburg. „Mein kompletter Alltag änderte sich“, erzählt Henssler im „Stern“. „Das war schon ziemlich heftig, eine sehr harte Zeit.“ In der Schule tat er sich dann schwer. Eine Berufsberatung lieferte ihm als geeignete Berufe „Tankwart und Forstgehilfe“.

Erst, als Henssler beschloss, Koch zu werden, wendete sich das Blatt. Seine drei Lehrjahre in „Andresens Gasthof“ in Bargum bezeichnet er heute als „Basis“ seines späteren Erfolges. „Ich habe damals zwar auch viel auf den Sack gekriegt, aber irre viel gelernt.“ „Dazu kam“, bekennt der Koch, „dass ich damals auch eine gewisse Härte entwickelt habe. Auch aufgrund der privaten Erlebnisse. Mich konnte dadurch nicht mehr viel erschrecken.“ (Stern/MJ)

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