Erfolgsbilanz

Zermatt präsentiert erfreuliches Jahresergebnis

Das Matterhorn mit roten Lichtern beleuchtet
Unter dem Namen „Bonfire“ lanciert Zermatt seine Digitalisierungsstrategie. (© Zermatt Tourismus)
Steigende Gästezahlen vor allem auf den Fernmärkten. Außerdem läuft die Digitalisierungsstrategie voll an.
Freitag, 09.02.2018, 14:23 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein

Im Zuge der jüngst abgehaltenen 83. Generalversammlung von Zermatt Tourismus konnte Kurdirektor Daniel Luggen ein erfreuliches Ergebnis präsentieren: Mit 2.087.944 Logiernächten im Geschäftsjahr 2016/2017 (Anfang November 2016 bis Ende Oktober 2017) und einem Plus von 4.37 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Destination das fünftbeste Ergebnis in der Geschichte. Gestiegen sind insbesondere die Gästezahlen aus Fernmärkten. Besonders erfreulich sind die Gästezahlen aus den USA (+ 18.1 Prozent) und aus Asien (+ 32.9 Prozent). Leicht gesunken sind hingegen die Gästezahlen aus Nahmärkten, insbesondere der Schweiz (- 4.8 Prozent).

Zweiter wichtiger Geschäftspunkt war das Thema Digitalisierung. Denn im letzten Geschäftsjahr entwickelte Zermatt die Digitalisierungsstrategie „Bonfire“, die sie im laufenden Geschäftsjahr umsetzen will. Herzstück des Projekts ist ein elektronisches Meldewesen, das die Kurtaxenabrechnung und die Statistik vereinfacht. Das System bildet die Basis, um Kundendaten zu erheben – sofern der Gast einwilligt. Der Datenschutz soll dabei großgeschrieben werden. Die Daten nutzt Zermatt Tourismus, um den Gast spezifisch und personalisiert anzusprechen – sei dies im Skigebiet, bei der Unterkunft oder während einer Aktivität. Auch alle anderen involvierten Leistungsträger können auf die Plattform zurückgreifen. „Wir wollen dem Gast einen Mehrwert bringen. Ihn verblüffen“, so Daniel Luggen. In Form einer digitalen Gästekarte soll der Gast zusätzlich von diversen Leistungen profitieren. (CK)

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