Digitalisierung

Virtuelle Assistentin begrüßt Gäste in Zermatt

Seit kurzem sitzt in der Schalterhalle von Zermatt Tourismus neben den Gästeberaterinnen eine virtuelle Assistentin, die Fragen von Gästen beantwortet. Ein Pionierprojekt.

Mittwoch, 11.09.2019, 11:27 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein

Virtuelle Assistentin am Schalter 4 bei Zermatt Tourismus. (© Zermatt Tourismus)

„Etwas Vergleichbares gibt es bislang noch nicht im Tourismus“, sagt Christian Ziörjen, Leiter Destinationsservice bei Zermatt Tourismus. Er meint damit die neue „Gästeberaterin“ Alexa, eine virtuelle Assistentin, die seit knapp zwei Wochen in der Schalterhalle von Zermatt Tourismus stationiert ist. Mit dem Pionierprojekt möchte Zermatt Tourismus neue digitale Möglichkeiten nutzen, mit Veränderungen mitgehen und sich innovativ zeigen.

„Die Assistentin löst dabei keinesfalls das Personal in der Gästeberatung ab, sondern sie ergänzt es“, hält Christian Ziörjen fest. So kann Alexa beispielsweise nicht beraten, sondern lediglich Informationen abrufen. Fragen wie „Wo gibt es den besten Ort für Matterhornfotos?“, „Wie viel kostet eine Fahrt auf den Gornergrat?“, „Was kann ich in Zermatt tun?“ oder „Welches Restaurant empfehlen Sie mir?“ beantwortet sie problemlos. Sie stellt dem Gast dabei auch Gegenfragen, um die Resultate einzugrenzen.

Neben dem informativen Charakter soll Alexa auch einen Spiel-Faktor mit sich bringen. Gäste können sich spielerisch mit der Destination auseinandersetzen, sodass bereits die Gästeinformation zum Erlebnis wird.

Momentan versteht Alexa nur Deutsch. Weitere Sprachen sollen jedoch bald hinzukommen.

 

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