Corona

SPD-Minister drängt auf digitale Gästedaten-Erfassung

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee spricht sich mit Nachdruck für eine digitale Erfassung von Gästedaten aus. Die bisherige „Zettelwirtschaft“ biete ihm zufolge nur Nachteile.

Donnerstag, 12.11.2020, 14:33 Uhr, Autor: Thomas Hack
Wolfgang Tiefensee

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee ist von den Möglichkeiten der Digitalisierung überzeugt – so auch hinsichtlich der Erfassung von Gästedaten. (©picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt)

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) drängt auf eine digitale Erfassung der Gästedaten bei der Wiedereröffnung von Gaststätten und Hotels nach dem Teil-Lockdown. Die bisherige „Zettelwirtschaft“ sei zeit- und personalaufwendig, teuer und unpraktisch, erklärte ein Ministeriumssprecher dieser Tage in Erfurt.

Auch CDU-Landtagsfraktion für digitale Lösungen

Tiefensee greife damit einen Vorstoß des Thüringer Hotel- und Gaststättenverbandes auf, sagte der Sprecher. Die digitale Gästeerfassung müsse in der Corona-Verordnung aufgenommen werden. Das zuständige Gesundheitsministerium lehnte das aber in einem Schreiben an das Wirtschaftsministerium bisher aus datenschutzrechtlichen Bedenken ab, sagte der Sprecher. Für eine digitale Lösung wirbt auch die CDU-Landtagsfraktion. (lth/TH)

 

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