Messauftritt

Intergastra 2026: Rieber zeigt skalierbare Lösungen für Kita- und Schulverpflegung

Rücklauf und Wiedereinsatz im geschlossenen GN-Mehrwegprozess
Rücklauf und Wiedereinsatz im geschlossenen GN-Mehrwegprozess: Der Scan an der Spülstraße dokumentiert Reinigung, Verfügbarkeit und erneute Bereitstellung der GN-Behälter transparent und nachvollziehbar. (Foto: © Rieber)
Die Anforderungen an die Kita- und Schulverpflegung steigen spürbar – mehr Portionszahlen, mehr Varianten, mehr Dokumentationspflichten und gleichzeitig der politische Fokus auf funktionierende Mehrwegsysteme. Auf der Intergastra zeigt Rieber skalierbare Lösungen für die Gemeinschaftsverpflegung, die hier ansetzen. Im Mittelpunkt steht ein durchgängiger digitaler GN-Mehrwegprozess.
Montag, 26.01.2026, 16:10 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Ab dem 1. August 2026 startet stufenweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule und damit wächst die Mensa vielerorts von der Mittagsstation zum täglichen Hochleistungsbetrieb. Mehr Kinder, mehr Ausgabestellen, mehr Zeitfenster und mehr Varianten (Allergene, Sonderkost, Chargen) erhöhen den Druck auf Caterer und Einrichtungen. Wer Qualität sichern will, muss Prozesse standardisieren, digital nachweisen und logistisch beherrschen.

Parallel zur Ganztagsausweitung steigt der regulatorische Druck auf Mehrweg: In Deutschland gilt seit dem 01.01.2023 die Mehrwegangebotspflicht für Speisen und Getränke zum Mitnehmen (u. a. auch für Caterer/Lieferdienste). Auf EU-Ebene verschiebt die PPWR (EU-Verpackungsrecht) die Messlatte weiter, mit wachsendem Fokus auf Wiederverwendungssysteme und Mehrwegquoten auch im B2B-Kontext. Ein geschlossenes Mehrwegsystem, das Verlust, Umlauf und Hygiene digital beherrscht, wird damit nicht nur nachhaltiger, sondern betriebswirtschaftlich zwingend.

Rieber präsentiert diese Lösungen auf der Intergastra 2026 (7. bis 11. Februar 2026, Messe Stuttgart) und macht den digitalen Mehrwegprozess in der Praxis erlebbar, von der Abfüllung bis zur Ausgabe, inklusive Rücklauf und Dokumentation.

Der Engpass ist selten im Kessel, sondern in der Behälterlogistik

In der Praxis entstehen die meisten Fehler dort, wo es schnell gehen muss: bei Befüllung, Zuordnung und Kommissionierung. Zettelwirtschaft, Medienbrüche, Verwechslungen von Deckeln oder Behältern sowie fehlende Nachweise kosten Zeit, Nerven und im Zweifel Reklamationen. Riebers Antwort: ein standardisiertes GN-Mehrwegsystem, das jeden einzelnen Behälter eindeutig identifizierbar macht und damit Prozesse „scanbar“ und auditfähig.

GNauto + GS1 Digital Link: Wenn GN-Behälter zur Datenquelle werden und Küchenfläche virtuell mitwächst

Die Systembasis bildet das GN-Mehrwegsystem aus lebensmittelechtem Edelstahl, robust, hygienisch, spülprozessfest und GN-standardkompatibel. Den digitalen Sprung ermöglicht der gelaserte QR-Code nach GS1 Digital Link: Er verknüpft eine eindeutige Identität mit prozessrelevanten Informationen, die je nach Sequenz individuell abrufbar und flexibel nutzbar sind: Rückverfolgbarkeit, Bestandsführung, Prozessnachweise und Informationsbereitstellung.

Gleichzeitig wird ein strukturelles Skalierungsproblem gelöst: mehr Output bei gleichbleibender Fläche. Mit dem konischen Design des GNauto-Behälters lässt sich der Platzbedarf in der Lagerhaltung um bis zu 75 % reduzieren – Skalierung ohne zusätzliche Quadratmeter. Weil GNauto-Behälter zudem problemlos und ohne Verkeilen entstapelt werden können, ist das System auch für automatisierte Prozesse geeignet, bis hin zur robotergestützten Bereitstellung.

Vom Befüllen bis zum Rücklauf: der digitale GN-Mehrwegprozess in sechs Schritten

  1. Befüllung (GN Fill Station): Portionsmengen, Speisezuordnung sowie Liefer- und Zielinformationen werden geführt angezeigt; über Schnittstellen lässt sich vorhandene Warenwirtschaft anbinden. Optional werden Allergene, Produktionszeit, Charge oder MHD verknüpft.
  2. Verdeckelung (GN Cover Station): Behälter und Deckel werden maschinell sicher verschlossen und eindeutig zugeordnet; Verwechslungen werden systemseitig verhindert, die Datenkette bleibt auditfähig.
  3. Kommissionierung (Check Trace): Papierlos per Scan von Auftrag/Tour/Wagen; das System meldet die Vollständigkeit der Kommission, schließt Medienbrüche aus und liefert eine Echtzeit-Übersicht über Umläufe und Bestände.
  4. Transport: Digital vernetzte Thermoporte sichern HACCP-konforme Temperaturdokumentation bis zur Ausgabe; optional mit KI sichtbarer Kerntemperatur-Indikation (0,5 °C genau) ohne manuelle Messung.
  5. Ausgabe & Regeneration: Modular skalierbar für jede Gruppengröße, ohne Starkstrom, ohne Festwasseranschluss, ohne Abluft und ohne bauliche Maßnahmen. Einrichtungen können direkt starten; über den QR-Code sind alle relevanten Regenerations- und Ausgabeinformationen am Einsatzort sofort abrufbar.
  6. Rücklauf/Wiedereinsatz: Scan an der Spülstraße dokumentiert Rücklauf, Reinigung, Verfügbarkeit und Wiederbereitstellung transparent und nachvollziehbar.

Rieber ist Partner im neuen Intergastra-Format „LunchLab“ für Gemeinschaftsverpflegung

Zusätzlich zur Messepräsentation engagiert sich Rieber als Partner im „LunchLab“, dem neuen Ausstellungsformat der Intergastra für Kita- und Schulverpflegung. Das LunchLab ist als Sonderfläche mit Bühnenprogramm, Ausstellungs- und Dialogelementen konzipiert und stellt nicht einzelne Produkte, sondern alltagstaugliche Gesamtlösungen und praxiserprobte Prozesse in den Mittelpunkt, inklusive Themen wie Qualität/Standards, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Digitalisierung und Fachkräftegewinnung.

(Rieber/SAKL)

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