Berlin

Domino’s liefert mit Roboter

In Zusammenarbeit mit dem AI-Spezialisten Teraki liefert Domino’s ab sofort an der „Golden Mile“ in Berlin mit einem semi-autonomen Lieferroboter aus.

Montag, 25.04.2022, 11:20 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Vierrädriger Lieferroboter

Der vierrädrige Lieferroboter verfügt über die erforderliche Genehmigung für den Betrieb im öffentlichen Raum. Damit ist er der einzige Roboter in Deutschland, der derzeit auf Gehwegen arbeitet. (Foto: © Domino’s Pizza Deutschland)

Gemeinsam mit Teraki, einem Unternehmen spezialisiert auf Software für Künstliche Intelligenz, liefert Domino’s innerhalb der „Golden Mile“ in Berlin ab sofort mit einem neuartigen Lieferroboter aus. Damit setzt Domino’s auf den einzigen Roboter in Deutschland, der derzeit auf den Gehwegen der Stadt agiert und als erster Lieferroboter eine offizielle Genehmigung für den Betrieb im öffentlichen Raum Berlins erhalten hat.

Dass Domino’s schon immer zu den digitalen Vorreitern in der Branche zählt, hat der Marktführer im Pizza Delivery oftmals unter Beweis gestellt. Immer wieder gab es international erfolgreiche Testläufe, Pizza mit Unterstützung von Drohnen und Lieferrobotern auszuliefern. Jetzt setzt Domino’s wieder auf die neuste Technologie. Denn ab sofort übernimmt ein semi-autonomer Lieferroboter der neuesten Generation die „Golden Mile“, den nahen Umkreis der Domino’s Stores, in Berlin Charlottenburg Nord.

Genehmigungen für den Betrieb im öffentlichen Raum

Dem Motto „Age Of Delivery“ will Domino’s auch zukünftig gerecht werden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema autonome Lieferung weiterhin maßgeblich voranzutreiben. Schließlich blickt der Lieferexperte bereits auf mehr als 63 Jahre Erfahrung im Business zurück. Gemeinsam mit Teraki startet Domino’s ab Ende April in eine fünfwöchige Testphase rund um den Domino’s Store Berlin Charlottenburg Nord.

Die Besonderheit: Es handelt sich dabei um den ersten Lieferroboter, der über die erforderlichen Genehmigungen für den Betrieb im öffentlichen Raum verfügt. Damit ist er der einzige Roboter in Deutschland, der derzeit auf Gehwegen arbeitet und nicht auf einem Campus oder in einem anderen geschlossenen Bereich.

Technologie aus der Automobilbranche

Geliefert wird mit einem vierrädrigen Lieferroboter, der in einem isolierten Fach frische, heiße Pizza und Snacks transportieren wird. Durch seine besondere, ausgeprägte Sensorik (Kameras, Radar, Telematik) lernt der Lieferroboter mit jeder Bestellung mehr, sich auf den Bürgersteigen der Hauptstadt zurechtzufinden. Ausgeliefert wird zunächst lokal in Charlottenburg Nord um bestehende Algorithmen zu optimieren und so den Autonomiegrad des Roboters mit jeder Lieferung zu erhöhen.

„Wir sind begeistert, dass wir mit Domino’s Roboterlieferungen anbieten können. Die Technologie von Teraki, die hinter diesem Roboter steht, stammt aus der Automobilbranche und sorgt für sicherere Lieferungen bei geringeren Kosten. Unsere Software wurde in der Automobilindustrie getestet und liefert hervorragende Ergebnisse, die auch von den Behörden zertifiziert wurden. Das ist genau das, was wir zusammen mit Domino’s Pizza tun, die ein Innovator in diesem Bereich sind“, sagt Geert-Jan van Nunen, CCO von Teraki.

Zusammenarbeit mit Teraki

Mit diesem Projekt stellt Domino’s die Weichen, um auch zukünftig auf die Herausforderungen an den Markt zu reagieren. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen Teraki und deren umfangreiche Erfahrung in diesem Bereich eine entscheidende Rolle: „Wir sind stolz, gemeinsam mit Teraki dieses Projekt voranzutreiben und gegenseitig voneinander zu lernen, um Domino’s optimal auf die Anforderungen an den Markt der Zukunft vorzubereiten“, freut sich Andrè ten Wolde, Domino’s Pizza Enterprise CEO Europe und ergänzt: „Besonders im Hinblick auf den stark weiter umkämpften Arbeitsmarkt und den Mangel an Fahrern sind wir davon überzeugt, zukünftig auf die Unterstützung von Lieferrobotern angewiesen zu sein, um den Bedarf unserer Kunden auch weiterhin optimal zu bedienen. Die ‚Golden Mile‘, wie wir den nahen Umkreis unserer Stores nennen, bietet große Chancen für eine autonome Lieferung. Wir sehen Lieferroboter zukünftig als Ergänzung zu unseren Fahrern im nahen Umkreis unserer Stores und niemals als Ersatz“, betont der CEO Europa.

Ziel der mehrwöchigen Testphase ist es, ausreichend Informationen zu sammeln, die für die Weiterentwicklung und einen zukünftigen Einsatz von Lieferrobotern in Stadtgebieten hilfreich sein werden.

(ots/SAKL)

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